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Erstmals im deutschen Fernsehen Preisgekrönter Dokumentarfilm "Eldorado"

Die BR-Koproduktion "Eldorado" von Regisseur Markus Imhoof ("More than Honey") erzählt über die politischen Zusammenhänge und die großen Herausforderungen der aktuellen internationalen Flüchtlingskrise in Europa. Markus Imhoof wagt mit seinem Film einen sehr persönlichen Blick auf diese Krise und sucht nach Antworten auf Fragen, die ihn seit seiner Kindheit beschäftigen. "Eldorado" ist unter anderem mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet worden und ist als deutsche Erstausstrahlung auf dem Sendeplatz DoX – Der Dokumentarfilm im BR am 19. Juni 2019 um 22.45 Uhr im BR Fernsehen zu sehen.

Stand: 07.05.2019

Boot mit Flüchtlingen. Ausgehend von seiner persönlichen Begegnung mit dem italienischen Flüchtlingskind Giovanna im Zweiten Weltkrieg erzählt Markus Imhoof in "Eldorado", wie Flüchtlinge und Migranten heute behandelt werden - auf dem Mittelmeer, in Italien und in der Schweiz. | Bild: BR/SRF/SRG SSR/zero one film/Peter Indergand

Inhalt

"Das einzige, was uns am Ende bleibt, sind Erinnerungen, die auf Liebe basieren."

Es ist eine solche Erinnerung, die den preisgekrönten Regisseur Markus Imhoof sein Leben lang begleitet hat: Es ist Winter, die Schweiz ist das neutrale Land inmitten des Zweiten Weltkriegs und Markus Imhoofs Mutter wählt am Güterbahnhof ein italienisches Flüchtlingskind aus, um ihm zu helfen wieder zu Kräften zu kommen. Das Mädchen heißt Giovanna und verändert den Blick, mit dem der kleine Markus die Welt sieht.

70 Jahre später kommen wieder Fremde nach Europa. Markus Imhoof hat Giovanna nie vergessen können, hat ihre Spuren verfolgt und in ihrem Land gelebt. Nun geht er an Bord eines Schiffes der italienischen Küstenwache, es ist die Operation "Mare Nostrum", in deren Verlauf mehr als 100.000 Menschen aus dem Mittelmeer gezogen werden. Mit den Augen des Kindes, das er damals war, spürt er den Fragen nach, die ihn seit jeher umtreiben.

Infos zum Film

Buch und Regie: Markus Imhoof

Redaktion: Matthias Leybrand (BR), Carlos Gerstenhauer (BR), Urs Augstburger (SRF), Sven Wälti (SRG SSR)

Produktion: zero one film (Produzent: Thomas Kufus), Thelma Film (Produzent: Pierre-Alain Meier), Ormenis Film (Produzent: Markus Imhoof) in Koproduktion mit BR und Schweizer Radio und Fernsehen, gefördert von BKM, FFA, FFF Bayern, EDI, Cinéforom und Loterie Romande, Zürcher Filmstiftung, Kulturfonds Suissimage, Marlies Kornfeld, Volkart Stiftung, Ernst Goehner Stiftung, UBS Kulturstiftung, SRG Succès Passage Antenne, BAK Succès Cinéma


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