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BR Wissen BR startet neues digitales Wissensangebot

Was sind die Folgen für die Gesellschaft nach Corona? Welche faszinierenden Erkenntnisse hält die Wissenschaft für unsere Zukunft bereit? In Zeiten der Pandemie sind eine verlässliche Berichterstattung und transparente Kommunikation aus Forschung und Wissenschaft gefragt wie nie zuvor.

Stand: 08.05.2020

Symbolbild für die BR-Wissensplattform | Bild: BR/Christian Sonnberger, NASA

Das neue digitale Angebot "BR Wissen" bietet ab heute unter dem Motto "Entdecken und Verstehen" unter br.de/wissen Forschern unterschiedlicher Disziplinen eine Bühne und macht allen Altersgruppen Lust auf noch mehr Wissen. Dabei geht es um viel mehr als nur um Viren. Auf BR Wissen wird Forschung diskutiert, die unsere Zukunft bestimmt.

Bündelung bestehender Angebote und neue, exklusive Inhalte

Der Bayerische Rundfunk bündelt sein bestehendes, vielfältiges Wissensangebot auf einer Seite. Einsichten in die Mikro-Welt sind dabei ebenso Teil des Angebots wie Erkenntnisse über Schwarze Löcher, die Frage, ob das Klima dauerhaft trockener wird und ein Rückblick auf das Kriegsende vor 75 Jahren.  Darüberhinaus bietet das Angebot exklusive Inhalte renommierter Wissenschaftler, etwa im neuen Videoformat "Was ich noch über Corona sagen wollte": Per Handyvideo, direkt aus dem Wohnzimmer, sprechen Forscherinnen und Forscher über Corona und ihre Lösungsvorschläge für die Welt nach der Krise. Sie ordnen ein, zitieren aus Studien und stellen Fakten und Argumente vor, die zum Nachdenken und Debattieren anregen. In den ersten Videos kommen u. a. die Medizinethikerin Prof. Alena Buyx (TU München) und der Soziologe Prof. Stephan Lessenich (Ludwig-Maximilians-Universität München) zu Wort.

Wer noch tiefer eintauchen will, findet auf br.de/wissen passende und weiterführende Inhalte von Hochschulen und Forschungsorganisationen – etwa der Max-Planck-Gesellschaft – ein spannender Blick hinter die Kulissen der Wissenschaft.

Im neuen Podcast "Corona – und jetzt?" sprechen einmal pro Woche die BR-Wissenschaftsjournalistin Jeanne Turczynski und der Philosoph Julian Nida-Rümelin mit einem prominenten Gast über die Folgen der Corona-Krise. Erster Gast im Podcast ist Christiane Woopen, Professorin für Ethik und Theorie der Medizin (Universität Köln) und Vorsitzende des Europäischen Ethikrats.

"Den Dingen auf den Grund zu gehen, sie einzuordnen und zu erklären – das gehört zu den Kernaufgaben des Bayerischen Rundfunks. Auf BR Wissen finden Interessierte künftig das geballte Know-how unserer Wissenschaftsredaktionen, von ARD-alpha und Bayern 2, gebündelt auf einer Webseite. Gemeinsam mit renommierten Partnern aus Hochschulen und Forschung wollen wir so die ganze Welt der Wissenschaft noch besser zugänglich machen. Die Erfahrung der Corona-Krise zeigt: Der Bedarf nach authentischen Stimmen und fachlicher Expertise aus der Wissenschaft ist so groß wie nie zuvor."

Ulrich Wilhelm, Intendant des Bayerischen Rundfunks

"Wir wollen mit dem neuen Wissensangebot des Bayerischen Rundfunks seriösen Fachjournalismus und die Stimme der Wissenschaft stärken. Damit leisten wir unseren Teil, um das Internet als Ort des freien Wissens vertrauenswürdiger und stärker zu machen. Ich freue mich auf das neue Wissensangebot und auf das, was auch ich dort lernen werde."

BR-Fernsehdirektor Dr. Reinhard Scolik

"Der BR macht sein Wissensangebot im Netz übersichtlicher und attraktiver. Das finde ich gut, weil ich gerne selbst verstehe und erkläre, wie die Welt funktioniert. Viel Spaß beim Entdecken und Verstehen!"

BR-Moderator Willi Weitzel ('Willi will's wissen', 'Gut zu wissen')

BR Wissen: Schaufenster für die Wissenschaft auch nach Corona

Auch nach Corona will der Bayerische Rundfunk Wissenschaftlern auf br.de/wissen eine Bühne bieten. Geplant sind etwa dauerhafte Kooperationen mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und Akademien wie der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Um möglichst viele Nutzer zu erreichen, wird das Angebot im nächsten Schritt auch in den sozialen Netzwerken ausgebaut. So soll es ein Youtube-Format geben, das gesellschaftlich kontroverse Forschung aufgreift, und einen Instagram-Kanal mit visuellen Einblicken in die unsichtbare Welt der Viren und Bakterien. Ziel ist es, die Menschen in Bayern auf unterschiedlichen Kanälen mit dem Wissen zu versorgen, das sie als informierte Bürgerinnen und Bürger gut durchs Leben begleitet.


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