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Geschichte aus weiblicher Perspektive Instagram-Kanal "FrauenGeschichte" geht online

Geschichte aus weiblicher Perspektive zu erzählen und historische Frauenfiguren ins Rampenlicht zu rücken: Das ist das Ziel eines neuen Instagram-Kanals, den der Bayerische Rundfunk am Montag, 15. Juni 2020 zusammen mit dem Bildarchiv der Bayerischen Staatsbibliothek startet. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit hat der BR exklusiven Zugriff auf Fotos des BSB-Bildarchivs, die damit erstmalig über einen Social Media-Kanal einer breiten Öffentlichkeit zugänglich sind.

Stand: 15.06.2020

Instagram "FrauenGeschichte" Profilbild | Bild: BR

Miriam Makeba, die aus dem Exil gegen die Apartheid in Südafrika kämpfte, die Frauenrechtlerin Anita Augspurg, Hostessen bei den Olympischen Spielen 1972 in München, inszeniert als schicker Hingucker - der Instagramkanal "FrauenGeschichte" stellt Frauen in den Mittelpunkt, die eine Spur in der Geschichte hinterlassen haben. Trotzdem werden viele von ihnen gar nicht oder nur knapp in den Geschichtsbüchern erwähnt.

Der Bayerische Rundfunk will mit "FrauenGeschichte" diesen und anderen historisch interessanten Frauenfiguren mehr Aufmerksamkeit verschaffen. Dabei nutzt der BR hochwertig ästhetische Fotos aus den Bildbeständen der Bayerischen Staatsbibliothek sowie aus anderen Archivquellen und Bildagenturen. Mit Bildergalerien, Videoposts und Instagram-Stories werden die Frauen und ihre Leistungen ins Rampenlicht gesetzt. Dadurch wird auch erkennbar, dass Geschichtsschreibung immer eine Frage der Perspektive ist, und dass Vorurteile, Klischees und gesellschaftliche Strömungen nichts Zwangsläufiges, sondern das Ergebnis einer Entwicklung sind.


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