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24h Jerusalem Programmänderung für Echtzeitdokumentation

Der Bayerische Rundfunk öffnet sein Programm erstmals 24 Stunden am Stück für ein außergewöhnliches TV-Projekt: Am Samstag, 12. April 2014, zeigt das Bayerische Fernsehen ab 6 Uhr die Echtzeitdokumentation "24h Jerusalem". Wichtige Sendungen aus dem Regelprogramm werden an diesem Tag alternativ auf BR-alpha ausgestrahlt.

Published at: 3-4-2014

Titelmotiv Presseheft | Bild: BR/ARTE

Das Projekt "24h Jerusalem" erzählt einen Tag im Leben dieser magischen und wider-sprüchlichen Stadt und lässt die Zuschauer und Internet-User auf ungewöhnliche Art und Weise am Alltag der Bewohner teilhaben. 70 Filmteams begleiteten rund 90 Protagonisten mit den unterschiedlichsten Lebensgeschichten bei der Arbeit und in der Freizeit.

"Dieses Fernseh- und Web-Ereignis hebt das dokumentarische Erzählen auf eine neue Ebene. Wir erleben Jerusalem, wie man es als Tourist niemals sehen wird. Wir tauchen ein in den Alltag einer Stadt und begleiten unterschiedliche Bewohner 24 Stunden lang. Auf dieser bewegenden Reise lernen wir auch, die komplizierten und für Außenstehende so schwer nachvollziehbaren Beziehungen im Nahen Osten besser zu verstehen."

Bettina Reitz, Fernsehdirektorin des Bayerischen Rundfunks

Programm des Bayerischen Fernsehens auf BR-alpha
Am Samstag, 12. April, zeigt das Bayerische Fernsehen ab 6 Uhr morgens die Dokumentation "24h Jerusalem" ohne Unterbrechung anstatt des Regelprogramms. Folgende Sendungen werden an diesem Tag alternativ auf dem Bildungskanal des Bayerischen Rundfunks BR-alpha ausgestrahlt:

16.00 Uhr        Unser Land
16.45 Uhr        Rundschau
17.00 Uhr        Blickpunkt Sport
18.00 Uhr        Zwischen Spessart und Karwendel
18.45 Uhr        Rundschau
19.00 Uhr        natur exclusiv
19.45 Uhr        Kunst & Krempel
22.00 Uhr        Rundschau-Magazin

Sonderprogramm im Vorfeld von "24h Jerusalem"
Im Vorfeld der Ausstrahlung setzt der Bayerische Rundfunk auf ein umfangreiches Sonderprogramm mit ausgewählten Themenschwerpunkten. So zeigen das Bayerische Fernsehen und BR-alpha eine Reihe von Dokumentationen, Spielfilmen und Talkrunden, die auf das Thema Bezug nehmen. Im Regelprogramm weisen themenspezifische Beiträge auf das Projekt hin. Auch im Hörfunk sind zahlreiche, redaktionelle Beiträge rund um den Ausstrahlungstermin geplant.

Am Donnerstag, 10. April, zeigt das Bayerische Fernsehen um 22.30 Uhr Der Weg zu "24h Jerusalem", eine Produktionsgeschichte dieses einzigartigen Projektes.

Public Viewing in München
Der Bayerische Rundfunk macht aus dem Fernsehereignis zusätzlich ein Kulturevent in der Landeshauptstadt: In der Hochschule für Film und Fernsehen, Bernd-Eichinger-Platz 1, 80333 München findet parallel zur Ausstrahlung von Samstag, 12. April, 6.00 Uhr, bis Sonntag, 13. April, 6.00 Uhr, ein Public Viewing statt. Alle Interessierten sind bei freiem Eintritt dazu eingeladen, die Dokumentation in direkter Nähe zu Münchens Universitäten, Hochschulen und Museen 24 Stunden lang nonstop und live zu verfolgen.

Die Veranstaltung hat einen open house-Charakter, das Kino kann jederzeit betreten und verlassen werden. Der AudimaxX-Saal bietet Platz für rund 330 Besucher auf zwei Ebenen. Im Foyer der HFF wird das Programm zusätzlich auf Projektionswand und Flachbildschirmen präsentiert. Über Webinterfaces können Besucher am Second Screen-Projekt teilnehmen. Geplant sind auch Gesprächsmöglichkeiten mit den Machern von "24h Jerusalem": So werden Vertreter der Produktionsfirma, Regie und Redaktion anwesend sein. Für Getränke und Snacks ist gesorgt.

Umfangreiches Web-Projekt: 24hjerusalem.tv
Im Netz hat der Countdown zur 24-stündigen Echtzeitdokumentation bereits am 19. März begonnen. Auf der Seite 24hjerusalem.tv entstand ein umfangreiches Web-Projekt mit Hintergrundinformationen, Trailern und Interviews der Macher. Bereits jetzt sind Ausschnitte aus dem 24-stündigen Programm zu sehen. Zwölf thematische Videos mit spannenden Szenen aus "24h Jerusalem" stehen online.

Volker Heise, Projektregisseur von "24h Jerusalem", gibt in seinem Videotagebuch exklusive Einblicke in die Produktion des außergewöhnlichen Programms. Er spricht über die teilweise unüberwindbar scheinenden Schwierigkeiten bei den Vorbereitungen zum Dreh in dieser von historischen und aktuellen Konflikten zerrissenen Stadt. Seine meist spontan mit der Handkamera gefilmten Videos kommentiert er selbst.

Außerdem wird erklärt, wie einfach am Sendetag die Synchronisation zwischen TV- und Zweitbildschirm erfolgt, um die Zuschauer für das Second Screen-Erlebnis am Sendetag vorzubereiten. Denn während die Zuschauer am Sendetag das TV-Programm entdecken und sukzessive miterleben, was es bedeutet in Jerusalem zuhause zu sein, ermöglichen die Second Screen-Inhalte das Geschehen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Dadurch wird der Alltag in Jerusalem noch authentischer erlebbar und gibt dem dokumentarischen TV-Erlebnis eine neue, interaktive Dimension.   


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