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Rezept Köttbullar

Die Schweden lieben Hausmannskost: Köttbullar mit Kartoffeln und Preiselbeeren (gesprochen Schöttbullar) und Äppelpaj zum Nachtisch; das ist genau das, was Schweden schmeckt.

Von: Claudia Fröhlich

Stand: 26.10.2016

Köttbullar mit Kartoffeln und Preiselbeeren (gesprochen Schöttbullar):

Für ca. 4 Personen

500 – 600 g gemischtes Hackfleisch
1 – 2 Zwiebeln (je nach Geschmack)
150 ml Sahne
0,5 l Milch
50 g Paniermehl
1 Ei
1 EL Kalbsbrühe
1 TL Soja-Sauce
schwarzer Pfeffer
etwas Mehl für die Bindung
Butter für die Pfanne
700 g Kartoffeln
Preiselbeermarmelade

Je nachdem, wie fix ihr in der Küche seid, solltet ihr gleich zu Beginn die Pellkartoffeln auf den Herd stellen. Die Garzeit beträgt etwa 30 Minuten. Falls die Kartoffeln zu früh fertig werden – kein Problem – die Kartoffeln könnt ihr gut im heißen Topf warm stellen.

Nun schält ihr die Zwiebeln und reibt sie in eine Schüssel. Durch das Reiben wird der Fleischteig viel feiner. Wer sich die Arbeit nicht machen will, kann die Zwiebeln auch in kleine Würfel schneiden. Das schmeckt auch.

In eine weitere Schüssel füllt ihr das Paniermehl. Anschließend gießt ihr, unter ständigem Rühren, Sahne und Milch dazu, damit sich keine Klümpchen bilden. Noch Kalbsbrühe und Sojasauce, anstatt Salz, dazugeben und weiterrühren. Dann mischt ihr das Ei und die Zwiebeln unter. (Das Ei sorgt für die Bindung des Fleischteigs.) Erst ganz am Schluss kommt das Hackfleisch dazu. Und ihr ahnt es schon…immer schön weiterrühren, bis der Fleischteig gleichmäßig ist.  

Aus dem Teig formt ihr möglichst gleichgroße Fleischbällchen – je nach persönlichem Geschmack. Je größer die Bällchen sind, desto länger ist die Garzeit, daher sollten sie nicht größer als sechs bis sieben Zentimeter im Durchmesser haben. In Schweden werden die Köttbullar üblicherweise in Butter ausgebraten. Die sollte jedoch nicht zu heiß werden, da sich sonst krebserregende Stoffe bilden können – also bratet lieber etwas länger, dafür nicht so heiß. Die Köttbullar kommen aus der Pfanne, wenn sie sich beim Draufdrücken nicht mehr weich anfühlen. Zum Schluss gießt ihr den Bratensatz mit Milch und Mehl auf und würzt mit Sojasauce. Wenn ihr mögt, auch noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Was auf keinen Fall fehlen darf, ist ein Klecks Preiselbeermarmelade. Sie rundet den Geschmack schön ab und schmeckt auch zu den Kartoffeln. Wer will, kann die Kartoffeln schälen. Die Schweden essen die Schale jedoch meist mit.


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