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Glossar Der Kult der Muttergöttin kehrt zurück

Stand: 30.05.2012 | Archiv

BegriffErklärung
AkkadNach der alten Königsstadt Mesopotamiens, dem heutigen Irak, ist die Sprache dieses Landes, das aus der semitischen Sprachfamilie stammende Akkadisch, benannt.
Assureine antike Stadt in Mesopotamien
Babylonetwa 90 km südlich Bagdads lag diese Stadt, die die Hauptstadt Babylons war
Big BangDas englische Wort für den "Urknall" bezeichnet die Standardtheorie für die Entstehung des Weltalls. Aus einer Anfangssingularität sind nach diesem Modell Materie, Raum und Zeit gleichzeitig entstanden.
Chawwahhebräisch für das später latinisierte Eva
Dämoninweiblich Form des Wortes Dämon (griech. daimon; niedere Gottheit, Geistwesen; im christlichen Kontext meist böse Geister)
DemeterDie Muttergöttin aus dem griechisch-kleinasiatischen Raum ist für die Fruchtbarkeit der Erde, das Getreides, die Saat und die Jahreszeiten zuständig. Sie tritt in drei Erscheinungsformen auf: als alte Frau, als Mutter und als Jungfrau.
Dogmatikzentrale theologische Disziplin, dir sich mit der Auslegung der christlichen Glaubenslehre beschäftigt
Dumuziein sumerischer Vegetationsgott
EaDer Gott der Weisheit, des Süßwassers und des Orakels kommt ursprünglich aus der sumerischen Religion und wurde dort Enki genannt. In Babylon wurde dann aus Enki Ea.
Efraimnach der biblischen Überlieferung ist er der jüngere der beiden Söhne Josephs, des zweitjüngsten Sohnes des israelitischen Stammvaters Jakobs
EleusisDer Ort liegt etwa 30 km nord-westlich von Athen und ist heute unter dem Namen Elefsina ein Vorort Athens. Bedeutsam wurde er durch die Mysterien von Eleusis, einem der wichtigsten Kulte im alten Griechenland.
EreschkigalDie babylonisch-sumerische Göttin des Todes und der Unterwelt
Euphrat und Tigrisdie beiden Flüsse umgrenzen das Zweistromland in Vorderasien, Mesopotamien
FeministinFrauenrechtlerin
häretischketzerisch, gegen die vorherrschende Glaubensmeinung verstoßend
Heilige Annadie Mutter der Gottesmutter Maria
Horuseine Hauptgottheit der frühen ägyptischen Mythologie, der Sohn der Isis
Inannadie wichtigste sumerische Göttin
IschtarDie assyrische und babylonische Himmelskönigin wurde in Babylon zur wichtigsten Göttin. Sie galt als Göttin der Liebe, der Fruchtbarkeit und des Krieges.
Isisdie altägyptische Göttin des Todes
Kalidie hinduistische Göttin des Todes und der Zerstörung
KybeleDie große Göttermutter wurde mit ihrem Geliebten Attis ursprünglich im kleinasiatischen Phrygien, später in Griechenland und Rom verehrt. Bis in die Spätantike hinein war der Kybele- und Attiskult ein im ganzen römischen Reich verbreiteter Mysterienkult. Der dem Kult zugrunde liegende Mythos beschreibt den Geschlechterdualismus.
Mamieine sumerische Muttergottheit
MesopotamienDas Zweistromland, gelegen zwischen Euphrat und Tigris, liegt im heutigen Südostanatolien, Syrien und Irak.
NeithDie altägyptische Göttin ist eine der ältesten bezeugten Göttinnen.
Nisabaeine wichtige Gottheit der sumerischen, akkadischen, babylonischen und assyrischen Religion
OdemLebens- und geistspendender Atem, das Wort bezeichnet sowohl die physiologische, wie auch die spirituelle Dimension
OrestieDie von Aischylos geschriebene antike griechische Tragödientrilogie ist die einzige Trilogie, die uns von dieser Kultur erhalten blieb. Sie besteht aus den drei Tragödien "Agamemnon", "Choephoren" und "Eumeniden".
OsirisDer ägyptische Gott des Jenseits, der Wiedergeburt und der Toten; gleichzeitig auch der Gott der Vegetation, der Nilflut und der Fruchtbarkeit.
Phallusdie Darstellung eines erigierten männlichen Gliedes symbolisiert Kraft und Fruchtbarkeit
Persephoneeine Fruchtbarkeitsgöttin der griechischen Mythologie
der altägyptische Sonnengott
Saiseine ägyptische Stadt im westlichen Nildelta
Shaktiim Hinduismus ist sie die weibliche Urkraft des Universums und die aktive Energie
SumerDie älteste bekannte Zivilisation des antiken Nahen Ostens hat im Laufe des vierten vorchristlichen Jahrtausends die Entstehung der mesopotamischen Hochkultur entscheidend geprägt. Das Volk der Sumerer hatte sich im Süden Mesopotamiens angesiedelt.
Tiamatdie Urgöttin in den sumerischen und mesopotamischen Mythologien
VotivsteineEs handelt dich um Weihealtäre, die den Matronen, ursprünglich keltischen Muttergottheiten, in den ersten vier Jahrhunderten.

Personen

NameWerdegang
Herodot (um 484 – um 424 v. Chr.)Der griechische Historiker und Geograph wurde von Cicero als "Vater der Geschichtsschreibung" bezeichnet. Die neun Bücher umfassenden "Historien" sind seine einzigen erhaltenen Werke.
James Mellaart (* 1925)Der britische Archäologe wurde für seine Arbeiten an der neolithischen Ortschaft Çatalhöyük in der Türkei bekannt.

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