Bayern 2

     

radioWissen Joggen und die Psyche

Laufschuhe einer Frau und eines Mannes  | Bild: BR

Freitag, 23-10-2020
9:05 vorm. to 10:00 vorm.

  • Als Podcast verfügbar

BAYERN 2

Laufen
Eine Wissenschaft für sich

Sportpsychologie
Was bringt mentales Training?

Das Kalenderblatt
23.10.1987
Jakobsweg wird erster Europäischer Kulturweg
Von Regina Fanderl
Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Laufen - eine Wissenschaft für sich
Autor: Johannes von Creytz / Regie: Sabine Kienhöfer
Von der Kutsche bis zum Flugtaxi investiert die Menschheit seit Jahrhunderten viel Energie in die Weiterentwicklung seiner Fortbewegungsmöglichkeiten. Die Effektivste, das Laufen, verkommt währenddessen zum Freizeitvergnügen. Und dass, obwohl die Anatomie - von den Fußnägeln bis zu den Haarspitzen - speziell darauf ausgerichtet ist, uns zu besseren Läufern zu machen im Vergleich zu den anderen Lebewesen auf der Erde. Unser gestreckter Körper, die symmetrische Kopfform, sogar das flache Gesicht sind darauf ausgelegt, beim Laufen in schwierigstem Gelände einen guten Körperschwerpunkt und eine erhöhte Blickposition zu behalten. Und weil aufrecht weniger Körperfläche der Sonne ausgesetzt ist, können Muskeln besser gekühlt werden. Ein Vorteil, der es unseren frühen Vorfahren ermöglichte, sogar in Schnelligkeit eindeutig überlegene Antilopen über lange Distanzen zur Strecke zu bringen. Motiviert nicht nur von der Aussicht auf eine Fleischmahlzeit, sondern auch von einem Nervensystem, das laufend Endorphine produziert und uns schon vorher belohnt.

Sportpsychologie - Was bringt mentales Training?
Autorin: Daniela Remus / Regie: Sabine Kienhöfer
Fußballspiele und Tennisturniere werden mental entschieden! Zumindest ist das die gängige Erklärung, wenn ein hochgehandelter Favorit, ob Mannschaft oder Einzelsportler, dann doch an irgendeinem Nobody im entscheidenden Wettkampf scheitert. Deshalb sind mentale Trainer bei Menschen im Spitzensport mittlerweile selbstverständlich, gehören zur Standardbetreuung. Aber auch die Amateure und Breitensportler vertrauen immer häufiger auf Motivations-Coaches. Auch sie wollen dadurch ihre Leistungsfähigkeit steigern, Selbstvertrauen und selbstgesteckte Ziele verwirklichen. Aber geht das überhaupt? Kann der Kopf den Körper überlisten und zu außerordentlichen Leistungen antreiben? Ist der Wille zum Sieg in der Wettkampfsituation wichtiger als Kondition und Technik?

Moderation: Birgit Magiera
Redaktion: Matthias Eggert

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