Bayern 2

radioWissen Höhenluft und Fitnesstraining

Muskulöse Frau mit Hantel | Bild: colourbox.com

Freitag, 19.02.2021
09:05 bis 10:00 Uhr

  • Als Podcast verfügbar

BAYERN 2

Höhenluft
Ganz schön gut, ganz schön schlecht

Krafttraining
Mit Ausdauer zu Muskeln

Das Kalenderblatt
19.2.1600
Der Vulkan Huaynaputina in Peru explodiert
Von Johannes Rossteuscher
Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Höhenluft - ganz schön gut, ganz schön schlecht
Autor: Bernd-Uwe Gutknecht / Regie: Sabine Kienhöfer
Der 8. Mai 1978 ist ein historischer Tag, was das Thema „Mensch und Höhe“ angeht: an diesem Tag erreichte Extrem-Bergsteiger Reinhold Messner als erster Mensch ohne Sauerstoff-Maske den Gipfel des Mount Everest. Ob ein Mensch in 8.878 Metern Höhe überhaupt überleben kann, war bis dahin ungewiss. Für nicht so geübte Wanderer ist die Höhenluft schon bei Bergtouren über 2.000 Metern spürbar. Viele leiden dort zum Beispiel unter Kopfschmerzen. Kritisch wird es, wenn wegen zu schnellen Aufsteigens eine Höhenkrankheit eintritt, was meistens erst ab 4.000 Metern vorkommt. Dann drohen lebensgefährliche Ödeme. Eine wichtige Maßnahme dagegen ist eine kontinuierliche Akklimatisation.
Den verminderten Luftdruck und den damit verbundenen Sauerstoffmangel nutzen wiederum Ausdauersportler zur Leistungssteigerung. Training und Aufenthalt in Lagen über 1.500 Metern zwingen den Körper zu einer Anpassung. Er produziert mehr rote Blutkörperchen, verbessert also seine Sauerstoffaufnahme. Kehrt der Sportler dann in tiefere Gegenden zurück, kann das zu höherer Ausdauerleistung führen.

Krafttraining - mit Ausdauer zu Muskeln
Autorin: Ingeborg Hain / Regie: Rainer Schaller
Sixpack und steinharte Oberschenkel - der muskelbepackte Bodybuilder à la Arnold Schwarzenegger ist out. Angesagt sind durchtrainierte, definierte Muskeln. Sowohl bei Frauen wie bei Männern, Altersbegrenzung gibt es nicht. Wer Lust drauf hat, fängt einfach an. Die gesundheitlichen Effekte sind enorm: Die Durchblutung wird angeregt, die Herzleistung steigt und starke Muskeln stabilisieren Knochen und Gelenke. Wichtig ist: Muskelaufbau ist kein Quicky, das braucht Zeit und Ausdauer. Lieber zweimal pro Woche eine Stunde üben statt einmal zwei Stunden. Viel bringt nicht viel. Jeder geforderte Muskel benötigt Pausen, um sich zu erholen. Dauerhafte Überlastung führt zu Entzündungen und Schmerzen. Grundsätzlich gilt: Muskeln brauchen Proteine, aber nicht als Pulver aus der Dose, sondern besser natürliche aus der Nahrung.

Moderation: Yvonne Maier
Redaktion: Matthias Eggert

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