Henryk Jarczyk

Außenpolitischer Redakteur in der Redaktion Politik und Hintergrund. Spezialisiert auf den Südosten und Osten Europas sowie Europapolitik

Henryk Jarczyk, außenpolitischer Redakteur in der Redaktion Politik und Hintergrund | Bild: Henryk Jarczyk/Foto: Andrzej Tyszko

1960 in Chorzow, Polen geboren, in Tunesien aufgewachsen, in Deutschland Journalist geworden. Henryk Jarczyk studierte Diplom Journalistik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München mit den Fächern Kommunikationswissenschaften, Politologie, Soziologie sowie Markt- und Werbepsychologie. Unmittelbar nach seiner Diplomprüfung wurde Jarczyk im BR Hörfunk festangestellt. Von 1985 bis 1995 arbeitete er als Redakteur und Moderator zunächst in der Redaktion Innenpolitik später im Wirtschaftsfunk. Von 1995 bis 2000 war er Auslandskorrespondent der ARD in Belgrad und Wien. 2000 kehrte Jarczyk nach München zurück und wurde außenpolitischer Redakteur. Hier betreute er u.a. die Sendung "Europareport" und unterrichtete parallel dazu von 2002 bis 2007 als Lehrbeauftragter an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Von Dezember 2011 bis Juni 2017 leitete Henryk Jarczyk das ARD-Hörfunkstudio in Warschau. Seit Juli 2017 arbeitet er erneut als außenpolitischer Redakteur in der Redaktion Politik und Hintergrund.

Aktuelle Inhalte von Henryk Jarczyk

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    Opposition schwach, Gerichte auf Kurs, Medien übernommen – obwohl Jarosław Kaczyński kein Staatsamt ausübt, baut er als Vorsitzender der polnischen Regierungspartei PiS das Land systematisch um. Die Demokratie wird ausgehöhlt. Wohin entwickelt sich Deutschlands Nachbar im Osten?

  • Kenia, Isiolo: Wüstenheuschrecken schwärmen über einem Baum in Kipsing, in der Nähe von Oldonyiro im Bezirk Isiolo. Wochen bevor sich das Coronavirus in weiten Teilen der Welt ausbreitete, waren Teile Afrikas bereits von einer anderen Art von Plage bedroht, dem größten Heuschreckenausbruch, den einige Länder seit 70 Jahren erlebt hatten, und jetzt trifft die zweite Welle der gefräßigen Insekten ein, die etwa 20 Mal so groß ist wie die erste.  | Bild: dpa-Bildfunk/Sven Torfinn zum Audio mit Informationen Zwischen Plage und Pandemie Droht Ostafrika eine nie dagewesene Katastrophe?

    Seit Monaten ziehen Heuschreckenschwärme durch Ostafrika und fressen die Felder leer. In den betroffenen Ländern ist die Nahrungsmittelversorgung bereits kritisch. Die Welternährungsorganisation FAO warnt vor einer nie dagewesenen Hungersnot. Zudem breitet sich in der Region auch Covid19 aus. Droht Ostafrika eine gigantische Katastrophe?

  • Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, spricht am 2.4.2020 während einer Pressekonferenz im EU-Hauptquartier über die Bemühungen der EU zur Begrenzung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise.  | Bild: dpa-Bildfunk/Francois Lenoir zum Audio mit Informationen Politik und Hintergrund vom 5.4.2020 Corona als Stresstest für die Politik

    Politik und Corona-Krise, das ist vor allem eines: enormer Stress für viele Entscheidungsträger. Gleichzeitig bietet die äußerst angespannte Lage auch die Chance zur Profilierung. Für diejenigen zumindest, die sie entsprechend gut bewältigen. Die Corona-Krise lässt allerdings nicht nur entscheidungsrelevante Politiker in Deutschland gerade zur Hochform auflaufen. Nein auch der so oft als angestaubt kritisierte Nationalstaat gilt wieder was. In der Sendung außerdem: "Ermächtigungsgesetz" - Orbán der Corona-Krisengewinnler sowie Griechenland ein Monat ohne Asylrecht und Algerien: Ein Jahr ohne Bouteflika