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Prof. Dr. Albert Albers Zum Glück gibt es Probleme - wie der kreative Erfinder daraus etwas macht

Was macht eigentlich ein Ingenieur? Prinzipiell versucht er unseren Alltag zu erleichtern, indem er Lösungen zu Problemen aus unserem Alltag findet.

Stand: 07.04.2019

Es geht darum, technische Lösungen für Bedürfnisse unserer Gesellschaft zu finden, wie z. B. große, gesellschaftlich diskutierte Themen, etwa die Reduktion des CO2-Ausstoßes. Aber was heißt eigentlich „Problem“? Im Wesentlichen ist es die Abweichung des IST- vom SOLL- Zustand. In diesem Beispiel wäre der Ist-Zustand die individuelle Mobilität durch Verbrennungsmotoren (nicht emissionsfrei) und der Soll-Zustand die nachhaltige Fortbewegung bei gleichem Individualisierungsgrad. Probleme sind hierbei die zu hohe Emission von z.B.  CO2, der Klimawandel und die Endlichkeit der Ressourcen.

Wie man nun vom Ist- zum Soll-Zustand durch den richten Einsatz von Fachwissen, Kreativität und Methodik kommt, erfahren Sie im Vortrag von Prof. Albert Albers.

Vita

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Albert Albers, Jahrgang 1957, ist seit 1996 Ordinarius und heute Sprecher der Institutsleitung des IPEK - Institut für Produktentwicklung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Nach dem Studium des Allgemeinen Maschinenbaus an der Universität Hannover in den Jahren 1978 bis 1983 promovierte er im Jahre 1987 am Institut für Maschinenelemente, Konstruktionstechnik und Sicherheitstechnik der Universität Hannover bei Professor Paland mit dem Gesamturteil Summa cum Laude. Vor seinem Ruf nach Karlsruhe war Prof. Albers tätig bei der LuK GmbH & Co. OHG, zuletzt als Entwicklungsleiter sowie stellvertretendes Mitglied der Geschäftsleitung. Er ist Gründungs- und Vorstandsmitglied der wissenschaftlichen Gesellschaft für Produktentwicklung WiGeP und Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech). Seit 2008 ist er Präsident des Allgemeinen Fakultätentages (AFT e. V.). Von 2012 bis 2015 war Prof. Albers Sprecher und Fachkollegiat des DFG-Fachkollegiums 402 „Mechanik und Konstruktiver Maschinenbau“. Darüber hinaus engagiert er sich im Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und ist in Beiräten einiger Unternehmen tätig. Im Jahre 2016 wurde ihm und dem IPEK-Team der Honorary Award der Schaeffler FAG Stiftung für exzellente Leistungen und Kompetenzen in Wissenschaft, Forschung und Lehre auf technisch-wissenschaftlichem Gebiet verliehen.

In der Lehre engagiert sich Prof. Albers besonders in der Neustrukturierung der Lehrinhalte und der gezielten Realisierung neuer Lehrformen, die speziell auch die Vermittlung von professionellen, berufsbefähigenden nichtfachlichen Kompetenzen (Professional Skills) und Sozialkompetenz in die Ausbildung der Studierenden auf dem Gebiet der Konstruktion und Produktentwicklung integrieren. Dazu wurde mit dem KaLeP – Karlsruher Lehrmodell für Produktentwicklung – ein ganzheitlicher Ansatz entwickelt und erfolgreich realisiert.


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