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Dr. Lukas Kießling Machen Leistungsvergleiche auf Dauer krank?

Frei nach dem Motto „Mein Haus, mein Auto, mein Boot“ messen wir uns bewusst oder unbewusst das ganze Leben über mit anderen. Menschen neigen zum Vergleich. Lukas Kießling, Forschungsbeauftragter am Max-Planck-Institut in Bonn geht dem Phänomen auf den Grund.

Stand: 05.03.2021

Der andauernde Vergleich fängt bereits zu Schulzeiten mit der Frage an: Wie gut war meine Mathenote im Vergleich zu denen meiner Mitschüler?

Was aber sind die Folgen solcher Vergleiche? Welche Rolle spielen soziale Vergleiche für mein persönliches Wohlergehen? Um solche Fragen zu beantworten, bedarf es belastbarer empirischer Studien. Dr. Lukas Kießling stellt im Campus Talk die Ergebnisse seiner Forschung vor, die die Langzeitfolgen von sozialen Vergleichen im Schulalter auf das psychische Wohlergehen über Jahrzehnte untersucht.

Studie "The Long-Run Effects of Peers on Mental Health" Format: PDF Größe: 3,75 MB

Dr. Lukas Kießling ist seit Anfang 2020 Senior Research Fellow am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn. Zuvor promovierte er an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn in Volkswirtschaftslehre. Der Schwerpunkt seiner Forschung liegt auf empirischen Untersuchungen zu sozialen Vergleichen, insbesondere wie diese die Leistung und die Gesundheit von Menschen beeinflussen.

Dr. Lukas Kießling - Vita im Detail Format: PDF Größe: 183,61 KB


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