BR Fernsehen - Unter unserem Himmel


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Kulturpreis für Annette Hopfenmüller

Der Kulturpreis 2014 der Oberfrankenstiftung ist an Annette Hopfenmüller, langjährige Autorin von "Unter unserem Himmel", verliehen worden. Die Preisverleihung fand am 15. Oktober in Baunach statt.

Stand: 07.10.2014 | Archiv

Von links: Bezirksheimatpfleger Prof. Dr. Günter Dippold, Annette Hopfenmüller, Regierungpräsident Wilhelm Wenning | Bild: Oberfrankenstiftung/ Stephan Herbert Fuchs

Die Oberfrankenstiftung verleiht alljährlich einen Preis für hervorragende Leistungen auf kulturellem Gebiet an Arbeiten mit einem engen Bezug zu Oberfranken. Auch die Verbundenheit des Autors zum Regierungsbezirk wird hierbei besonders berücksichtigt.

Am 15. Oktober 2014 ging der Kulturpreis unter anderem an Annette Hopfenmüller, langjährige Autorin der Dokumentarreihe des Bayerischen Fernsehens "Unter unserem Himmel". Die Filmautorin, aufgewachsen in einem Dorf nahe Coburg, hat das filmische Potential ihrer oberfränkischen Heimat entdeckt und sich intensiv mit ihr auseinander gesetzt. So entstanden Filme wie "Hüben und drüben - Geschichten von der Zonengrenze", "Die Korbmacher um Lichtenfels" oder "Bratwurst, Dätsch und gschnittne Hosn". Für die Dokumentation "Unternehmen Märchenschloss" wurde Annette Hopfenmüller im Jahr 2011 mit dem Oberfränkischen Medienpreis ausgezeichnet.

Der Bezirksheimatpfleger Prof. Dr. Günter Dippold ehrte in seiner Laudatio in Baunach die Preisträgerin Annette Hopfenmüller und würdigte ihr filmkünstlerisches Schaffen:

"[...] Rund 60 lange Dokumentarfilme zwischen 30 und 45 Minuten, dazu etliche kürzere, hat Annette Hopfenmüller in den beiden letzten Jahrzehnten als Autorin verantwortet. Im Mittelpunkt steht dabei seit zehn Jahren ihre oberfränkische Heimat. [...] Was da entstanden ist, vom Itzgrund bis zum Staffelberg, sind keine marktschreierischen Werbefilme und gerade deshalb sind diese filmischen Spaziergänge die beste Werbung, die die Region sich wünschen kann. Weil Annette Hopfenmüller die Gegenden, die sie abbildet, so zeigt, wie sich dieses Oberfranken viel öfter präsentieren sollte: mit offenem Bekenntnis zu Schwächen, in selbstverständlicher Würde, in unaufgeregter, klarer Schönheit, in knorriger Eleganz."

Günter Dippold, Quelle: Oberfrankenstiftung


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