BR Fernsehen - Unter unserem Himmel


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Alois Hingerl Ein Münchner im Himmel

Engel Aloisius soll im Himmel "frohlocken und "Hallelujah singen" und bekommt statt des Münchner Biers ein "himmlisches Manna". Das schmeckt ihm alles gar nicht. Ein wahrhaft "himmlischer" Klassiker unter den Zeichentrickfilmen bayerischer Provenienz.

Stand: 28.10.2015 | Archiv

Ein Münchner im Himmel | Bild: Reiner Film Fischbachau

Alois Hingerl, Dienstmann Nr. 172 vom Hauptbahnhof München, kommt in den Himmel. Petrus eröffnet ihm die himmlische Hausordnung: "Frohlocken und Hallelujah singen". Davon ist der "Engel Aloisius" nicht sonderlich erbaut, zumal er statt des Münchner Biers "himmlisches Manna" bekommen soll. Ergrimmt setzt er sich auf eine Wolke, um zu frohlocken und hallelujah zu singen. Das klingt jedoch so, dass den Himmlischen die Haare zu Berge stehen. Da hat der liebe Gott ein Einsehen und beauftragt Aloisius, der Bayerischen Regierung die göttlichen Eingebungen zu überbringen. Er schickt ihn auch gleich mit einem entsprechenden Brief nach München. Als der "Engel Aloisius" wieder Münchner Boden betritt, und als er schließlich - einer alten Gewohnheit gemäß - wieder im Hofbräuhaus landet, vergisst er bei einer "Mass" und noch einer Mass den göttlichen Auftrag samt der Bayerischen Staatsregierung ...

Filminfo "Ein Münchner im Himmel"

Gezeichnet und zum Leben erweckt von Traudl und Walter Reiner, nach Ludwig Thoma bearbeitet und vorgetragen von Adolf Gondrell.

Erstsendung: 13. Januar 1970


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