BR Fernsehen

Ein Münchner im Himmel Nach Ludwig Thoma

Als der "Engel Aloisius" endlich wieder Münchener Boden betritt, geht sein erster Gang nicht zur Bayerischen Staatsregierung, sondern ins Hofbräuhaus. Ein fataler Fehler, denn die göttlichen Ratschläge kommen so nicht dort an, wo sie hingehören. | Bild: Honorarfrei lediglich für Ankündigungen und Veröffentlichungen im Zusammenhang mit obiger BR-Sendung bei Nennung: Bild: BR/Walter Reiner. Die Nutzung im Social Media-Bereich, sowie inhaltlich andere Verwendungen nur nach vorheriger schriftlicher Vereinbarung mit dem BR-Bildarchiv, Tel. 089 / 5900 10580, Fax 089 / 5900 10585, Mail Pressestelle.foto@br.de

Sonntag, 01.11.2015
21:35 bis 21:45 Uhr

  • Untertitel

BR Fernsehen
1962

Alois Hingerl, Dienstmann Nr. 172 vom Hauptbahnhof München, kommt in den Himmel. Petrus eröffnet ihm die himmlische Hausordnung: "Frohlocken und Halleluja singen." Davon ist der "Engel Aloisius" nicht sonderlich erbaut, zumal er statt des Münchner Biers "himmlisches Manna" bekommen soll. Ergrimmt setzt er sich auf eine Wolke, um zu frohlocken und Halleluja zu singen. Das klingt jedoch so, dass den Himmlischen die Haare zu Berge stehen.

Da hat der liebe Gott ein Einsehen und beauftragt Aloisius, der bayerischen Regierung die göttlichen Eingebungen zu überbringen. Er schickt ihn auch gleich mit einem entsprechenden Brief nach München. Als der "Engel Aloisius" wieder Münchner Boden betritt, und als er schließlich – einer alten Gewohnheit gemäß – wieder im Hofbräuhaus landet, vergisst er bei einer Maß und noch einer Maß den göttlichen Auftrag samt der bayerischen Staatsregierung ...

Autor: Traudl Reiner
Redaktion: Yvonne Belohlavek