BR Fernsehen - Sehen statt Hören


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Snowfestival Von Nesselwang nach Nesselwängle

Das erste Snowfestival sollte eigentlich in Nesselwang im Allgäu stattfinden. Um auch ganz sicher Schnee zu haben wurde das Festival aber kurzerhand ins österreichische Nesselwängle verlegt. Sehen statt Hören war zwei Tage mittendrin.

Published at: 30-1-2020

Snowfestival: Von Nesselwang nach Nesselwängle

Snowvolleyball, Biathlon, Ski Alpin und Curling  – und das alles für Jung und Alt, Profis und Amateure. Das Angebot beim ersten Snowfestival in Nesselwang war richtig groß geplant. Es waren Sponsoren und Unterstützer und mit Katharina Witt eine prominente Schirmherrin gefunden, Teams aus ganz Europa haben sich angemeldet. Da musste natürlich eines ganz sicher da sein: Schnee. Und das entpuppte sich als Problem.

"Das Snowfestival haben wir vor einem Jahr angefangen zu organisieren. Letztes Jahr gab es in Nesselwang jede Menge Schnee. Alles lief wunderbar. Dann aber sah es im Januar mit dem Schnee schwierig aus - es gab zu wenig bzw. fast gar keinen. Also mussten wir uns einige Gedanken machen. […] Sollten wir es ausfallen lassen? Wir haben uns beratschlagt und Plan B mit Nesselwängle erarbeitet. Die Gemeinden von Nesselwang und Nesselwängle haben gut kooperiert, so dass wir das Snowfestival hierher nach Österreich verlegen konnten."

Ricardo Scheuerer,  Vorsitzender Deutsche Gehörlosen Sportjugend

Ein erfolgreiches Festival

So konnte das Festival beginnen. Es wurde eine aufregende, sportliche, lehrreiche und verbindende Veranstaltung. Auch Schirmherrin Katharina Witt kennt und schätzt als zweifache Olympiasiegerin und mehrfache Weltmeisterin im Eiskunstlauf solche Veranstaltungen.

"Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass gerade wenn man zwei, drei Tage mit anderen Sportlerinnen und Sportler zusammen ist, das wunderschöne Erlebnisse sind, die man mit nach Hause nimmt. Und dass das hier auch alle eng zusammenschweißt. Für mich öffnet sich auch eine komplett neue Welt, was ich aber total interessant finde und auch da wieder einfach dazulerne."

Katharina Witt 

Das Fazit: Am Ende waren wirklich alle begeistert – Sportler, Sponsoren, Organisatoren, Zuseher und die Schirmherrin. Ein voller Erfolg.


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