BR Fernsehen - Lebenslinien


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Lebenslinien - Die Volksschauspielerin Ursula Erber Die Theres von Lansing und wer ich wirklich bin

Ursula Erber stammt aus einer alteingesessenen Münchner Künstlerfamilie. Sie wird Schauspielerin und steht bald unter der Regie des großen Gustav Gründgens auf der Bühne. Dass sie einmal Volksschauspielerin werden und täglich in tiefstem Bairisch eine grantige Uroma in der BR-Erfolgsserie „Dahoam is Dahoam“ geben würde, hätte sie nie gedacht.

Stand: 11.03.2019

Ursula Erber stammt aus einer alten Münchner Künstlerfamilie. Sie studiert Schauspiel an der Otto-Falckenberg-Schule und bekommt bald ein Engagement am Deutschen Schauspielhaus Hamburg.

Filminfo

Originalitel: Die Theres von Lansing und wer ich wirklich bin (D, 2017)
Regie: Matti Bauer
Redaktion:  Christian Baudissin
Länge: 44 Minuten
VT-UT, 16:9

Dort heiratet sie und wird mit 22 Jahren Mutter, tritt aber weiterhin auf.

Nach anfänglichen Erfolgen merkt sie, dass sie unter dem Intendanten Gustav Gründgens künstlerisch nicht weiterkommt. Sie beginnt eine Ochsentour durch kleinere Theater.

Doch ihre Ehe scheitert, und als Tochter Ruth schulpflichtig wird, kann sich Ursula alleine nicht ausreichend um sie kümmern. Sie gibt das Kind in die Obhut ihrer Mutter in München – eine Entscheidung, die sie bis heute bereut.

Nach einer zweiten gescheiterten Ehe begibt sie sich auf eine lange Theatertournee durch Nord- und Südamerika. Politisiert durch ihre Erfahrungen dort, kehrt sie nach München zurück, engagiert sich in Bürgerinitiativen und kandidiert für den Gemeinderat in Gauting.

Sie heiratet zum dritten Mal: den Lateinlehrer ihrer Tochter. Eine Ehe, die über 40 Jahre hält – bis zum Tod ihres Mannes.

Seit 2007 steht Ursula Erber als "Uri“ alias "Theres Brunner“ in der BR-Erfolgsserie "Dahoam is Dahoam“ vor der Kamera. Ihre Zuschauer glauben, die grantelnde Uroma genau zu kennen, aber wie die bald 85-Jährige - am 5. April feiert sie ihren 85. Geburtstag - wirklich ist, wissen nur wenige.


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