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Motivation und Emotion Literaturtipps

Stand: 31.10.2016 | Archiv

Bücherstapel | Bild: colourbox.com

Hinsichtlich der Themengebiete Motivation und Emotion ist der wissenschaftliche Buchmarkt noch recht übersichtlich. Im Folgenden haben wir einige Werke aufgelistet, die vorwiegend einen Überblick über die verschiedenen theoretischen Ansätze der Motivations- und Emotionsforschung geben.

Weit umfangreichere Literatur liegt zum Themengebiet Stress vor. Zahlreiche Ratgeber unterschiedlicher Güte füllen ganze Bücherregale. Was dabei dem einen vielleicht geholfen hat, ist für den anderen gänzlich wertlos. Unsere Literaturempfehlung beschränkt sich daher auf ein Buch, welches für all diejenigen von Interesse sein dürfte, die sich wissenschaftlich mit dem Thema Stress auseinandersetzen wollen. Falls Sie jedoch Hilfe im Umgang mit Stress suchen, dann schauen Sie bitte auch auf unsere Internet-Tipps.

Motivation

Heckhausen, H. (1989). Motivation und Handeln. Berlin: Springer.
Dieses Lehrbuch bietet einen umfassenden Überblick der verschiedenen Ansätze der Motivationspsychologie und sucht auf dem deutschen Buchmarkt seinesgleichen.

Rheinberg, F. (2002). Motivation. Stuttgart: Kohlhammer.
Mit geringerem Umfang als das Buch von Heckhausen gibt auch dieses Werk einen einführenden Überblick in verschiedene Theorien der Motivation.

Rudolph, U. (2003). Motivationspsychologie. Weinheim: Beltz Psychologie Verlags Union.
Eine Alternative zu den bereits genannten Werken.

Emotion

Otto, J. H., Euler, H. A. & Mandl, H. (2000). Emotionspsychologie. Weinheim: Beltz Psychologie Verlags Union.
Aus dem Verlagstext: "Neben den Emotionstheorien werden die einzelnen Emotionen und ihre Funktion in komplexen psychologischen Systemen wie Motivation, Denken oder soziale Interaktion beschrieben. Die Autoren erläutern die methodischen Verfahren, die physiologischen und neurochemischen Grundlagen der Emotionen und ihre Anwendungsfelder. Das Handbuch Emotionspychologie eignet sich zur effektiven Orientierung und zur soliden Einarbeitung in die Themenbereiche der Emotionspsychologie."

Rost, W. (2001). Emotionen - Elexiere des Lebens. Berlin: Springer.
Gewiss eines der ungewöhnlichsten und anschaulichsten Emotionsbücher. Machen Sie sich selbst einen Eindruck unter emotionen-rost.de.

Ulich, D. & Mayring, Ph. (2003). Psychologie der Emotionen. Stuttgart: Kohlhammer.
Dieses Buch ist in der Serie "Grundriss der Psychologie" des Kohlhammer-Verlags als Band 5 erschienen und gleichermaßen wie die anderen Bände dieser Reihe als Einstiegslektüre empfehlenswert.

Meyer, W.-U., Reisenzein, R. & Schützwohl, A.(2003). Einführung in die Emotionspsychologie Band 1 & 2. Bern: Huber.
In diesem zweibändigen Werk werden in Band 1 die klassisch-behavioristische, die kognitiv-physiologische sowie die attributionale Theorie der Emotionen vorgestellt und erläutert. Band 2 befasst sich darüber hinaus mit kognitiven und evaluationspsychologischen Emotionstheorien. Beide Bände sind für all diejenigen geeignet, die einen tieferen Einblick in die verschiedenen Ansätze der Emotionspsychologie erlangen wollen.

Mittmansgruber, H. (2003). Kognition und Emotion. Die Regulation von Gefühlen im Alltag und bei psychischen Störungen. Bern: Huber.
Das Buch befasst sich u.a. mit der Kontrolle von Gefühlen und der kognitiven Umbewertung affektgeladener Situationen.

Stress

Schwarzer, R. (2000). Stress, Angst und Handlungsregulation. Kohlhammer: Stuttgart.
In diesem Buch werden aktuelle Theorien und Forschungsbefunde zum Thema Stress erörtert. Stress wird dabei als eine Person-Umwelt-Auseinandersetzung gesehen, bei der die individuellen Handlungsmöglichkeiten von den Anforderungen überstiegen werden. Das Buch ist besonders dann geeignet, wenn man sich wissenschaftlich mit dem Forschungsfeld Stress befassen möchte.


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