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Denken und Problemlösen Literaturtipps

Stand: 02.11.2016 | Archiv

Bücherstapel | Bild: colourbox.com

Zu den Themenbereichen "Denken und Problemlösen" sowie der Hirnforschung finden sich auf dem Buchmarkt mehrere herausragende wissenschaftliche Publikationen, von denen wir hier einige auflisten. Etwas schwieriger ist es mit dem Thema Kreativität. Hier gibt es eine Unzahl wissenschaftlich nicht fundierter Werke, in deren Glaubensbekenntnissen man sich verirren kann. Legt man jedoch wert auf eine wissenschaftliche Begründung, dann findet man eine Behandlung des Themas Kreativität auch in einzelnen Kapiteln der Lehrbücher zum Denken und Problemlösen sowie in den von uns weiter unten genannten Büchern.

Denken und Problemlösen

Funke, J. (2003). Problemlösendes Denken. Stuttgart: Kohlhammer-Verlag.
Brandneu und bald lieferbar ist die Einführung von Funke in die Psychologie des Denkens und Problemlösens.

Hussy, W. (1998). Denken und Problemlösen. Stuttgart: Kohlhammer.
Hussy, W. (1986). Denkpsychologie. Stuttgart: Kohlhammer.
Beide Bücher sind leicht und unterhaltsam zu lesen und daher zum Einstieg in die Psychologie des Denkens und Problemlösens besonders geeignet.

Krause, W. (2000). Denken und Gedächtnis aus naturwissenschaftlicher Sicht. Göttingen: Hogrefe.
Wer sich ausführlicher mit den Denkweisen und Forschungsgebieten unseres Studiogastes Professor Krause von der Universität Jena auseinandersetzen möchte, findet in diesem Buch reichhaltiges Material.

Penrose, R. (2002). Computerdenken. Die Debatte um künstliche Intelligenz, Bewusstsein und die Gesetze der Physik. Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag.
Die Hoffnungen vergangener Jahre auf eine schnelle Entwicklung von Maschinen mit künstlicher Intelligenz sind bisher nicht erfüllt worden. Roger Penrose erläutert in seinem Buch über Computerdenken die kritischen Aspekte der Forschung zur künstlichen Intelligenz.

Hirnforschung

Greenfield, S. A. (2003). Reiseführer Gehirn. Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag.
Haben Sie Lust, auf eine Entdeckungsreise ins Innere Ihres Kopfes zu gehen? Dann lassen Sie sich auf dieser spannenden Reise von der Oxforder Professorin Susan Greenfield führen und Sie werden viele erstaunliche Dinge erfahren.

Thompson, R.F. (2001). Das Gehirn. Von der Nervenzelle zur Verhaltenssteuerung. Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag.
Wer sich weitergehend mit der Neuropsychologie des Gehirns befassen will, für den bietet das Lehrbuch von Thompson den richtigen und anregenden Einstieg.

Kischka, U., Wolf, G. & Wallesch, C.W. (Hrsg.). (1997). Methoden der Hirnforschung. Eine Einführung. Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag.
Das Buch erläutert die Vor- und Nachteile verschiedener Verfahrensweisen und Techniken der Hirnforschung.

Roth, G. & Prinz. W. (1996). Kopf-Arbeit. Gehirnfunktionen und kognitive Leistungen. Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag.
Die "Kopf-Arbeit" ist ein Sammelband, der einen Überblick unseres Wissens über das Gehirn aus verschiedenen Perspektiven gibt.

Kreativität

Gehirn und Geist 2/2002. Schwerpunkt: Wer ist intelligent und kreativ. Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag.
Dieses Sonderheft des Spektrum-Verlags ist eine äußerst anregende Lektüre und uneingeschränkt zu empfehlen.

Holm-Hadulla, R. M. (2000). Kreativität. Heidelberger Jahrbücher Bd. 44.
Das Thema Kreativität wird hier aus den verschiedensten Blickwinkeln von Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Politik betrachtet. Es ist eine Denkanregung der besonderen Art.

Lenk, H. (2000). Kreative Aufstiege. Zur Philosophie und Psychologie der Kreativität. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.
Für all diejenigen, die sich aus philosophischer Sicht mit dem Thema Kreativität befassen wollen, liefert das Buch von Lenk eine anregende Diskussionsgrundlage.


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