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Mitraten und Gewinnen! Das Bergrätsel im Dezember

Weihnachten naht und Krippenfreunde sind eifrig draußen unterwegs, um in der spätherbstlichen Natur Moose, Flechten, Tannenzapfen und vieles mehr zum Schmuck der Weihnachtskrippe zu sammeln. Und vielleicht auch das, wonach wir in unserem Dezember-Bergrätsel suchen ...

Von: Andrea Zinnecker

Stand: 07.12.2019

Illustration: Berge, Schriftzug - Bergrätsel | Bild: BR

Am Berg ist sie meist die letzte im Jahr, die blüht, oft bis 2000 Meter hinauf, auf Halbtrockenrasen und beweideten, sauren Magerrasen, aber auch gern auf Blaugrasrasen. Wenn sie offen ist, gleicht sie einer Sonne. Zugleich aber signalisiert sie, dass der Sommer endgültig vorbei ist - der Sommer und auch der Spätherbst. Geht es dann auf Weihnachten zu, darf sie in keiner echten Bauernkrippe fehlen, sorgt sie doch für Glanz und Gloria, magisch schön als „Sonnenstern“. Sie sorgt auch für guten Geschmack als „Jägerbrot“ und „Wiesenkas“. Dank ihrem fleischigem Boden gilt sie als „Artischocke“ der Bergbauern.

Ein Engel hat soll sie einst Kaiser Karl dem Großen gezeigt haben - als Heilmittel gegen die Pest. Daher rührt der Name Karlsblume, auch Eberwurz genannt, weil sie angeblich auch bei Schweinekrankheiten hilft. Und gegen Herzschmerz! Das sagen jedenfalls Paracelsus und Hieronymus Bock: „welche krafft alle zue dem komme, der sye bey sich hat - glaubs wer do will.“ Wer‘s glaubt, wird selig –oder auch nicht, denn: „Sie bringet froide und machet unkeusch!“ Also auch ein Aphrodisiakum.

Hundszorn und Tschöggli, Radix calinae, rot und bis zu einem Meter tief. Sie treibt den Harn, senkt das Fieber und fördert den Schweiß durch Inulin - eine Energiereserve für sie, für uns ein Ballaststoff. Sie ist auch ein Wetteranzeiger, weil sich die Laubblätter schließen, wenn Regen droht. Und wer sie um den Hals trägt, ist angeblich vor Hexenschuss gefeit: „glaubs wer do will“!

Mitraten und Gewinnen:

Wenn Sie nun zu wissen glauben, was gesucht ist, dann schicken Sie Ihren Lösungsvorschlag bitte an den Bayerischen Rundfunk, Bergsteigerredaktion, 81011 München oder als Mail an rucksackradio@br.de oder als Fax an: 089–5900–32077.

Fünf schöne und natürlich bergtaugliche Preise warten auf Sie, darunter auch ein Rucksackradio-Rucksack. Einsendeschluss ist am kommenden Wochenende, die Auflösung erfolgt dann in 14 Tagen.

Viel Glück!


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