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Mitraten! Das Bergrätsel im September

Neuer Monat, neues Glück – auch im September bei unserem Bergrätsel.

Von: Andrea Zinnecker

Stand: 05.09.2019

Illustration: Berge, Schriftzug - Bergrätsel | Bild: BR

Bald wird es wieder Zeit für den Winterschlaf, acht Monate lang, und seit kurzem auch am Riedberger Horn, wo schon andere nach einem Erdloch gesucht haben - vor lauter Scham und Winterstarre. Sie aber gräbt es selbst und beherrscht ihn nicht: den „doppelten Riedberger“, der ja auch ihretwegen erfolgt ist.

Keine Frage - sie ist ein Zwerg, aber ohne Bart und Zipfelmütze, dafür mit langem Schwanz, der eineinhalb Mal so lang ist wie Kopf und Rumpf zusammen - eine perfekte Kletterhilfe. Ansonsten wird gehüpft und nicht gesteppt ... Typisch ist auch der Aalstrich von Wirbel zu Wirbel, wie bei der Hausziege, keine Kreuzform wie beim provenzalischen Esel. Auch kein Ridge wie beim Ridgeback, schon eher ein Grotzen.

Sie ist ein vom Aussterben bedrohtes Eiszeitrelikt und sie liebt den Wald, vor allem den borealen Bergwald vom Allgäu bis zum Jenissei, von den Beskiden bis zum Baikalsee und vom Erzgebirge bis zu den Karpaten. Gut genagt ist halb gestreift, besonders nachts oder in der Dämmerung. Dabei traut sie sich aber nie höher als 2000 Meter hinauf. Tagsüber hat sie Muskelkater und die totale Lethargie. Na dann – gute Nacht!

Mitraten:

Wenn Sie nun wissen, wen wir suchen, freuen wir uns über Ihren Lösungsvorschlag. Den schicken Sie bitte an den Bayerischen Rundfunk, Bergsteigerredaktion, 81011 München oder als Mail an rucksackradio@br.de  oder als Fax an: 089–5900–32077. Fünf schöne und natürlich bergtaugliche Preise warten auf Sie, darunter auch ein Rucksackradio-Rucksack. Einsendeschluss ist am kommenden Wochenende, die Auflösung erfolgt dann in 14 Tagen. Viel Glück!

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