BR Heimat

Volksmusik und Informationen

Heimatspiegel Volksmusik und Informationen

Spiegelung in einer Qwetschn | Bild: BR / Stefan Frühbeis

Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus der Region und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt.

Denn Heimat ist das Hier und Heute. Heimat ist der Ort, wo die Menschen in vertrautem Umfeld leben und auch die eine oder andere Überraschung erleben.

Sendezeiten

Der "Heimatspiegel" wird Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag aus dem Funkhaus München gestaltet.

Am Dienstag, Donnerstag und Sonntag übernehmen dies die Kollegen aus dem Studio Franken in Nürnberg. Den Regionen entsprechend ist auch die Musik ausgewählt.

Aktuelle Themen aus Bayern, regionales Brauchtum, Wetter und Veranstaltungshinweise ergänzen das Programm.

Heimatspiegel extra

An Feiertagen senden wir einen "Heimatspiegel extra": zu hören um 7.05 Uhr auf Bayern 2 und um 8.05 Uhr auf BR Heimat.

Feiertagsprogramm

Karfreitag, 30. März 2018

"Bin ich ein Bursch von 22 Jahren …"
Lieder aus der Gefangenschaft
Mit Ulrike Zöller
                                                                                                                 

Hinter Gittern ...

Nicht immer waren es Mörder und Kriminelle, die zu Freiheitsstrafen oder zum Tode verurteilt wurden. Es waren oft friedfertige Menschen, die sich ein falsches Wort oder eine falsche Liebe erlaubten.

Im "Heimatspiegel extra" am Karfreitag erzählt Ulrike Zöller mit beängstigenden Beispielen und bewegenden historischen Einblicken die Geschichte des alpenländischen Gefangenenliedes - von Agnes Bernauer zum "Kamerunlied" und über das "Zuchthauslied" bis hin zu dem österreichischen Schriftsteller Jura Soyfer, der das beängstigende "Dachau-Lied" schreibt, bevor er 1939 im KZ Buchenwald an Typhus stirbt.

Ostersonntag, 1. April 2018

Genug geratscht!
Von Oster- und anderen Glocken.
Von Regina Fanderl

Kirchenglocken

Am Gründonnerstag, so heißt es, läuten die Kirchenglocken beim Gloria der Heiligen Messe zum letzten Mal und fliegen dann, am Karfreitag, nach Rom. Da holen sie sich, so der Volksmund, den päpstlichen Segen und die Osterbotschaft ab und fliegen in der Osternacht wieder zurück. Währenddessen tun ersatzweise die hölzernen Ratschen ihren Dienst.

Zwei, drei Tage ohne Glocken sind kein Problem. Im Alltag werden sie manchmal gar nicht mehr wahrgenommen. Doch kämen sie gar nicht mehr zurück -  es würde doch etwas fehlen. Daraus erklärt sich auch die weit um sich greifende Empörung, wenn sich Mitmenschen über das Läuten beschweren. Seit der Osternacht läuten die Glocken wieder - in aller Feierlichkeit des Osterfestes. In gewisser Weise durchlebt eine Glocke auch selber „Ostern“: Die Glockenform wird zunächst begraben im Erdboden, ehe sie dann, gefüllt mit Erz, "aufersteht“ und gen Himmel gezogen hoch oben im Turm zum Leben erweckt wird.

Im "Heimatspiegel extra" unternimmt Regina Fanderl gemeinsam mit dem Glockenexperten Pfarrer Michael Mannhardt einen volksmusikalisch-feierlich umrahmten Osterausflug in die Welt der Glocken.

Ostermontag, 2. April 2018

Tote Steine – ewiges Leben!
Wie Grabsteine von der Auferstehung erzählen.
Von Martin Wieland

Grabsteine

Die biblische Geschichte vom Ostermorgen ist geprägt vom Bild, dass der Stein vom Grab Jesu weggewälzt ist. Ein Stein am leeren Grab versinnbildlicht somit die Auferstehung. Das älteste und lebloseste Material der Erde, scheinbar totes Gestein, wird zum wichtigsten Symbol auf unseren Friedhöfen. Warum? Weil Steine als unvergänglich gelten? Wie wird ein Fels zum Grabstein? Warum verkünden gerade sie als stumme Zeugen den Glauben an die Auferstehung und das ewige Leben?

Martin Wieland sucht im "Heimatspiegel extra" bei Bildhauern und Steinmetzen nach Antworten, wie Steine vom ewigen Leben und der Auferstehung erzählen können.

Bayern natürlich

Kleiner Fuchs (Schmetterling) | Bild: BR zur Bildergalerie Der Natur auf der Spur Tier- und Pflanzen-Geschichten aus der Heimat

Mit dem Frühling schwärmen auch die Schmetterlinge wieder aus und flattern von Blüte zu Blüte. Während tagsüber die farbenfrohen Falter unterwegs sind, übernehmen in der Dunkelheit die Nachtfalter. [mehr]

Obacht Bairisch, Gerald Huber, Stad halten | Bild: Bayern 2 zum Video Obacht Bairisch! Stad halten! Genießen!

Immer geht's rund, halt nie stad, wie wir Baiern sagen. Das bairische stad kann - genauso wie das schriftdeutsche still - zweierlei bedeuten: still sein und still stehen. Wobei stad ein ganz anderes Wort ist als still. [mehr]


Obacht Bairisch!: Geschenke gehören halt dazu  | Bild: Bayern 2 zum Video Obacht Bairisch! Geschenke gehören halt dazu

Das Schenken gehört dazu, seit es Menschen gibt. Konsumterror? Wohl kaum! Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Manchmal ist Schenken eben wichtiger als Beten! [mehr]

Buchempfehlungen

Hubertus Hinse / Toni Lauerer: Sagen aus der Oberpfalz. MZ Buchverlag
Gabriele Kiesl / Michael Cizek: Mystische Oberpfalz. Buch- und Kunstverlag Oberpfalz
Kristina Pöschl / Eva Bauernfeind (Hg.): Heimat. edition lichtung
Alois Schmid (Hg.): Das alte Bayern. Von der Vorgeschichte zum Hochmittelalter. C.H. Beck
Julian Nebel: Adele Spitzeder. ‚der größte Bankenbetrug aller Zeiten. FinanzBuch Verlag
Waldemar Fromm / Wolfgang Görl (Hg.): Rausch und Völlerei. Volk Verlag
Gerd Holzheimer / Dietlind Pedarnig: Kulinarisches Bayern. Allitera Verlag
Markus Richter: Ins Herz. edition tingeltangel
| Bild: MZ Buchverlag, edition lichtung, C.H. Beck, FinanzBuch Verlag, Volk Verlag, Allitera Verlag, edition tingeltangel; Montage: BR zur Bildergalerie mit Informationen Bumeders Buchtipps Bayerische Bücherschau Weihnachten 2017 von Franz Bumeder

Noch eine Woche bis zum Heilig Abend – und wie in jedem Jahr gibt es sicher einige unter unseren Hörerinnen und Hörern, die noch auf der Suche nach passenden Weihnachtsgeschenken sind. Vielleicht helfen dabei ja die Buchtipps von Franz Bumeder. [mehr]

Für Sie am Mikrofon

Moderatorin Ulrike Zöller | Bild: BR/Markus Konvalin zur Bildergalerie Bildergalerie Unsere Heimatspiegel-Moderatoren

Hier können Sie sich anschauen, wer Sie täglich von 6.00 bis 9.00 Uhr auf BR Heimat in den Tag begleitet. Unsere Heimatspiegel-Moderatoren! [mehr]

Bilder

Fischbachauer Sängerinnen | Bild: Martin Prochazka 22.04. | 16:05 Uhr BR Heimat zur Bildergalerie Blick ins Fotoalbum 70 Jahre Fischbachauer Sängerinnen

1947 standen drei junge Dirndl aus dem Leitzachtal im Miesbacher Oberland das erste Mal öffentlich auf der Bühne: die Fischbachauer Dirndl. Seitdem haben die Fischbachauer Sängerinnen mit vielen eigenen Liedern und mit ihrer dreistimmigen Singpraxis die alpenländische Volksmusik entscheidend mitgeprägt. [mehr]


Andreas Pahler mit Holzstamm | Bild: BR/Stefan Frühbeis zur Bildergalerie Volksmusik von A(horn) bis Z(arge) Das Holz, aus dem die Noten sind

„Tonholz“ braucht bestimmte Eigenschaften. Jeder Instumentenbauer und jeder Kulturkreis setzt auf spezielle Hölzer. Als Deckenholz für Streichinstrumente kommt häufig Fichte oder Tanne zum Einsatz, Boden und Hals sind aus Ahorn, Griffbretter aus hoch beanspruchbarem Ebenholz. [mehr]


Ledergürtel | Bild: Michael Kilger zur Bildergalerie Der junge Bayerwäldler Michael Kilger ... und seine handgemachten Ledergürtel

Ein Gürtel hilft, damit die Hose nicht rutscht. Oder damit man gut aussieht. Michael Kilger aus Viechtach im Bayerischen Wald stellt Ledergürtel nach Maß her und verspricht, dass sie ein Leben lang halten. Werfen Sie einen Blick in seine Werkstatt. [mehr]


Simultankirche Eschenfelden | Bild: BR/Margit Ringer zur Bildergalerie Simultankirchen in der Oberpfalz Zwei Konfessionen unter einem Kirchendach

50 Simultankirchen gibt's in der Oberpfalz. In neun davon feiern Katholiken und Protestanen noch heutzutage ihre Gottesdienste - abwechselnd, also "simultan". Ein Radweg verbindet die Gotteshäuser, die seit dem 17. Jahrhundert von beiden Konfessionen genutzt werden. [mehr]


Auer Dult unter der Maria Hilf Kirche | Bild: BR/Stefan Frühbeis zur Bildergalerie Auer Dult Neuheiten, altes Graffl und viel mehr ...

Dreimal im Jahr findet die Auer Dult an der Mariahilfkirche in München statt. Dort gibt's alles, was das Herz begehrt: Geschirr, Bürsten, Lederhosen, Riesenrad, Schiffschaukel und gebrannte Mandeln. Aber sehen Sie selbst ... [mehr]