Bayern 2

     

radioWissen Tiere im Dienst des Menschen

Ein Hund schnüffelt in einer Wiese. | Bild: Colourbox.com

Freitag, 5-1-2024
9:05 vorm. to 10:00 vorm.

  • Als Podcast verfügbar

BAYERN 2

Hunde und ihr Geruchssinn
Die Supernasen im Tierreich

Tiere im Einsatz
Supernasen und Adleraugen

Das Kalenderblatt
5.1.1972
US-Präsident Nixon drängt NASA zu "Space Shuttle"
Von Susi Weichselbaumer

Diese Sendung hören Sie auch in der BR Radio App bei Bayern 2 und ist als Podcast verfügbar.

Hunde und ihr Geruchssinn - Die Supernasen im Tierreich
Autorin: Claudia Steiner / Regie: Kirsten Böttcher
Die Hundenase ist ein echtes Hochleistungsorgan. Hunde verfolgen Wild, spüren Verschüttete auf, erschnüffeln Drogen und können sogar Krankheiten am Geruch erkennen. Weil sie so hoch empfindliche Nasen haben, werden sie gerne von Jägern, Rettern, Polizisten und Zollbeamten eingesetzt. Doch was macht die Hundenase so besonders? Hunde gehören zu den Makrosmatikern. Das heißt, ihr Geruchssinn ist sehr gut entwickelt und spielt eine große Rolle innerhalb der Sinne. Ihre Nasenlöcher nehmen unabhängig voneinander Gerüche wahr. Sie riechen also "stereo" und können so zum Beispiel erkennen, in welche Richtung ein Reh gelaufen ist. Hunde haben - im Vergleich zum Menschen - auch eine deutlich größere Riechschleimhaut, mehr Riechzellen, mehr Rezeptoren und auch ein größeres Riechhirn. Wenn Hunde schnüffeln, ziehen sich bis zu 300 mal pro Minute Luft durch die Nase ein und aus. Diese Riecharbeit ist für den Hund spannend, aber auch anstrengend. Nach einem "Riech"-Einsatz sind die Tiere richtig erschöpft.
Erstsendung 4. Juni 2021

Tiere im Einsatz - Supernasen und Adleraugen
Autorin: Maike Brzoska / Regie: Anja Scheifinger
Sie holen Drohnen vom Himmel, erschnüffeln gefährliche Landminen und unterstützen Kranke und Behinderte - Tiere sind in einigen Jobs besser als wir Menschen. Deshalb sind sie zu unverzichtbaren Helfern geworden. Einige Flughäfen beispielsweise setzen auf die Hilfe von Greifvögeln. Die fliegen über Start- und Landebahnen, um Krähen, Möwen oder Tauben zu verscheuchen. Denn der sogenannte Vogelschlag kann zu gefährlichen Triebwerksausfällen führen. Selbst die ein oder andere Drohne haben die Greifvögel schon erbeutet. Auch Ratten sind zunehmend im Einsatz für den Menschen, vor allem in Asien und Afrika. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass die Nager sogar besser als Hunde darin sind, Sprengstoffe wie TNT aufzuspüren. Wegen ihres feineren Geruchsinns und weil sie dank ihres geringen Gewichts die Minen selten zum Explodieren bringen. Aber Hunde werden deshalb keinesfalls arbeitslos. Als Blindenhunde oder als Unterstützung beim Zoll oder bei der Polizei ist der beste Freund des Menschen ein unerlässlicher Helfer. Denn dass Polizisten demnächst mit Ratten auf Streife gehen - eher unwahrscheinlich.
Erstsendung 2. Oktober 2020

Moderation:
Redaktion: Bernhard Kastner

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