Bayern 2

     

radioWissen Das Image der USA

Der amerikanische Präsident John F. Kennedy und der regierende Bürgermeister von Berlin Willy Brandt vor dem Schöneberger Rathaus in Berlin am 26. Juni 1963. | Bild: picture alliance / dpa

Donnerstag, 27.10.2022
09:05 bis 10:00 Uhr

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BAYERN 2

Die deutsch-amerikanische Freundschaft
Eine wechselhafte Beziehung

Amerika in unserem Alltag
Fastfood, Popkultur, Sprache

Das Kalenderblatt
27.10.2011
Der Meisterfälscher Beltracchi wird verurteilt
Von Simon Demmelhuber

Diese Sendung hören Sie auch in der BR Radio App bei Bayern 2 und ist als Podcast verfügbar.

Die deutsch-amerikanische Freundschaft - eine wechselhafte Beziehung
Autor: Florian Kummert / Regie: Sabine Kienhöfer
Das Ende des Zweiten Weltkriegs war für Amerikaner wie Deutsche eine denkwürdige Zäsur, aber zugleich der Beginn einer bis heute anhaltenden engen Beziehung. Die deutsch-amerikanische Freundschaft und damit die transatlantischen Beziehungen insgesamt zählen zu den wichtigsten Pfeilern der deutschen Außenpolitik. In Zeiten des Kalten Krieges boten sie eine Sicherheit für Westdeutschland und garantierten einen Schutzmantel für westliche Werte wie Demokratie und Meinungsfreiheit, unter dem sich die bundesrepublikanische Gesellschaft entfalten konnte. Momente mit hohem Symbolwert stehen für diese Freundschaft: die Rosinenbomber der Amerikaner während der Berlin-Blockade durch die Sowjetunion, John F. Kennedys "Ich bin ein Berliner"-Rede im Juni 1963, oder Ronald Reagans Aufforderung im Juni 1987, die Berliner Mauer einzureißen: "Mister Gorbatschow, tear down this wall!". Die amerikanische Militärpräsenz brachte wirtschaftliche Macht nach Deutschland, zusätzlich nahm die US-Kultur großen Einfluss auf die Alltagskultur und die deutsche Gesellschaft. Die Intensität der deutsch-amerikanischen Freundschaft ist dabei einem ewigen Auf und Ab und Krisenzeiten unterworfen, wie der Vietnamkrieg und der Nato-Doppelbeschluss oder der Regentschaft von Donald Trump zeigt. Vor allem seit dem Ende des Kalten Krieges sind viele Gewissheiten beiseite gefegt und die deutsch-amerikanische Freundschaft muss immer wieder neu definiert und gepflegt werden.

Amerika in unserem Alltag - Fastfood, Popkultur, Sprache
Autorin: Susanne Hofmann / Regie: Anja Scheifinger
Wohl kaum ein Land hat das Alltagsleben in Deutschland in den vergangenen gut hundert Jahren so sehr geprägt wie die Vereinigten Staaten von Amerika. Coca-Cola, Cornflakes, Kaugummi - Amerika ist sozusagen in aller Munde. Auch sprachlich: Wir treffen uns zum Brunch, tippen auf dem Computer, hangeln uns von Meeting zu Meeting, führen To-do-Listen, schauen Action-Filme. Nicht nur viele Gegenstände und Aktivitäten im IT-Bereich sowie Pop-Kulturgüter, sondern auch einen Großteil unserer Konsum- und Freizeitgewohnheiten haben wir uns von den Amerikanern abgeschaut. Einen Tag ohne amerikanische oder US-inspirierte Produkte zu verbringen, wäre für viele Menschen fast schon eine Herausforderung. Wie lässt sich dieser ungeheure Einfluss erklären, was sind die historischen, ökonomischen und politischen Hintergründe dieser "Cocakolonisierung"?

Moderation und Redaktion: Iska Schreglmann

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