Bayern 2

radioWissen Viren, Bakterien und die Lunge

Viren  | Bild: colourbox.com

Donnerstag, 17.09.2020
09:05 bis 10:00 Uhr

  • Als Podcast verfügbar

BAYERN 2

Viren und Bakterien
Die Weltenherrscher

Zug um Zug
Wie die Lunge uns Leben "einhaucht"

Das Kalenderblatt
17.9.1844
Heinrich Heine schreibt Vorwort zu "Deutschland. Ein Wintermärchen"
Von Brigitte Kohn
Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Viren und Bakterien - die Weltenherrscher
Autorin: Ingeborg Hain / Regie: Martin Trauner
Die Welt ist voll von ihnen: Bakterien und Viren. Manche nennen sie sogar die heimlichen Herrscher. Fakt ist: Trotz aller Forschung, DAS oder DIE Mittel gegen die allgegenwärtigen Winzlinge sind noch nicht gefunden, allenfalls mitunter ein vorbeugender Schutz durch Impfungen. Deshalb gibt es dank Rhinoviren zum Beispiel jeden Winter aufs Neue einen Schnupfen. Der ist harmlos, ganz anders als Viren, die eine Pandemie verursachen können - so wie das Corona-Virus SARS CoV-2. Welchen Stellenwert Viren in der Evolution haben, ist noch nicht geklärt. Anders als der von Bakterien. Der Mensch braucht sie zum Überleben. Auf und im Körper wimmelt es nur so von ihnen. Gut so, denn dort machen sie in der Regel einen guten Job - im Immunsystem, im Darm und auf der Haut etwa. Aber auch sie können wie Viren krankmachen. Ist das das Einzige, was Bakterien und Viren verbindet? Was unterscheidet sie und was ist typisch für sie - außer, dass sie als ständige Begleiter das Leben auf der Erde mit beeinflussen?

Zug um Zug - wie die Lunge uns Leben "einhaucht"
Autor: Bernd-Uwe Gutknecht / Regie: Sabine Kienhöfer
Spätestens seit Corona hat die Lunge enorme Aufmerksamkeit bekommen. Zu Recht, denn dieses Organ hat es in sich. In ihr findet der lebensnotwendige Gasaustausch statt, und zwar in den rund 300 Millionen Lungenbläschen. Genau genommen hat der Mensch zwei Lungen, die als linke und rechte Lungenhälfte bezeichnet werden. Über das Bronchialsystem wird Sauerstoff durch ein ausgeklügeltes System im ganzen Körper verteilt. Mit Ausdauer - oder auch Atemtraining kann der Mensch das Volumen der Lunge vergrößern und damit seine Leistungsfähigkeit steigern. Die Lunge ist für sich schon allein ein Wunder der Natur. Daran denken wir allerdings nur selten. Schließlich atmen wir automatisch. Erst wenn es zu Atembeschwerden kommt, machen wir uns Sorgen, dass mit der Lunge etwas nicht stimmen könnte. Und das nicht ganz zu unrecht. Denn die Lunge ist sensibel. Krankhafte Veränderungen wie Lungenkrebs oder auch eine Lungenentzündung, wie sie durch das neuartige Corona-Virus verursacht wird, gehören zu den häufigsten Todesursachen.

Moderation: Thies Marsen
Redaktion: Matthias Eggert

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