Bayern 2

radioWissen am Nachmittag Mond und Sternschnuppe

Vollmond am Nachthimmel | Bild: picture-alliance/dpa

Mittwoch, 15.01.2020
15:05 bis 16:00 Uhr

  • Als Podcast verfügbar

BAYERN 2

Sternschnuppen
Leuchtende Phänomene am Nachthimmel

Im Bann des Mondes
Archaische Mythen und Religionen

Das Kalenderblatt
15.1.1885
Wilson Bentley macht die erste Fotografie von einer Schneeflocke
Von Justina Schreiber
Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Sternschnuppen - Leuchtende Phänomene am Nachthimmel
Autorin Kathrin Kellermann / Regie: Susi Weichselbaumer
Täglich treffen mehrere Tonnen kosmisches Gestein auf die Erdatmosphäre. Die meisten Staubkörper verglühen, sobald sie etwa 80 bis 100 Kilometer über unseren Köpfen in die Luftschicht eintreten. Dabei heizen sie die Erdatmosphäre auf. Was wir dann als Sternschnuppe sehen, ist nicht mehr das Staubkorn selbst, sondern die leuchtende Luft. Grundsätzlich treten Sternschnuppen, so genannte Meteore, zu jeder Jahres- und Tageszeit auf. Hobby-Astronome beobachten sie am besten in mondlosen Nächten fernab von Städten. Wenn die Erde auf ihrer Bahn die Staubspur eines Kometen kreuzt, entstehen ganze Meteorschauer. Typische Sternschnuppen werden von Teilchen verursacht, die zwischen einem und zehn Millimetern groß sind. Größere Objekte leuchten als Feuerkugeln oder Boliden am Himmel auf. Während die kleineren Teilchen komplett verglühen, können größere und schwerere - als so genannte Meteoriten - den Erdboden erreichen. Um besser zu verstehen, was genau passiert, wenn Gestein in die Erdatmosphäre eintritt, bilden Forscher Sternschnuppen im Labor nach.

Im Bann des Mondes - Archaische Mythen und Religionen
Autor: Christian Feldmann / Regie: Christiane Klenz
Den Kelten schenkte ihre Mondgöttin Belisana die Künste. In Griechenland stand Selene den gebärenden Frauen bei, während der ägyptische Mondgott Thoth die Schreiber beschützte und Luna die römischen Wagenlenker. Doch es gab auch bitterböse, blutrünstige Mondgottheiten wie bei den Azteken Coyolxauhqui („Goldene Glocken“), die ihre vierhundert Schwestern und Brüder zum Mord an der eigenen Mutter aufstachelte. In den Mythen und Religionen der Völker spielt der Mond, das bleiche Himmelsgestirn, seit jeher eine verwirrend vielschichtige Rolle. Was gut zur geheimnisvollen, manchmal tröstlichen, bisweilen unheimlichen Atmosphäre der Nacht passt. Informationen, Legenden, Märchen und Poesie aus mehreren Jahrtausenden.

Moderation und Redaktion: Iska Schreglmann

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