Bayern 2

     

radioWissen am Nachmittag Tiere in Australien

Kängurus auf einem Golfplatz | Bild: picture-alliance/dpa

Donnerstag, 04.09.2014
15:05 bis 16:00 Uhr

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BAYERN 2

Das Känguru, Australiens Wappentier
Verpönt, verehrt, verzehrt
Autorin: Margaret Blümel / Regie: Frank Halbach

Die Invasion der Exoten
Eingeschleppte Tiere bedrohen Australiens Natur
Autor: Andi Stummer / Regie: Anja Scheifinger

Das Kalenderblatt
4.9.1949
Erfindung der Currywurst
Autor: Johannes Roßteuscher

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Australiens Tierwelt ist einzigartig, gerade was die hier lebenden Beuteltiere betrifft. Zu den bekanntesten zählen der Koala und das Känguru. In den Traumzeit-Mythen der australischen Ureinwohner rettet das "große Känguru" die Welt vor der drohenden Überflutung. Dann gibt es den Menschen die Worte, es wird zum Schöpfer aller Sprachen und Laute. Noch heute verehren einige Ureinwohner-Clans das Känguru als ihr Totem. Doch mit Besiedelung des Kontinents durch weiße Einwanderer Ende des 18. Jahrhunderts traf das Känguru, wie die gesamte australische Flora und Fauna, auf fremde Eindringlinge, die ihm zum Futterkonkurrenten wurden. Eingeschleppte Tiere wie Kaninchen, Ratten, Füchse, verwilderte Katzen, Dromedare und Pferde sind der endemischen Tierwelt überlegen, jagen oder verdrängen sie. Den Rest erledigt der Mensch selbst, der gerade im Känguru einen Nahrungskonkurrenten zu den mitgebrachten Schafen und Rindern sieht und es gnadenlos verfolgt. Um die drei Millionen Tiere werden Jahr für Jahr erlegt. Heute mehrt sich der Widerstand gegen den Abschuss der Tiere und Umweltaktivisten und Tierschützer kämpfen gemeinsam für den Erhalt der einheimischen Pflanzen und Tiere.

Redaktion: Bernhard Kastner
Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen:
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