Jetzt Just When Yellow Days

Info Yellow Days hat seine ersten R'n'B-Songs mit gerade mal 17 Jahren veröffentlicht. Damals haben schon seine im Schlafzimmer in Haslemere (England) aufgenommenen Songs überzeugt. Das bleibt auch so bei "Just When" (2019).

09:45 Uhr Youth Ásgeir

09:49 Uhr Sunlight Yuno


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Vorgestellt // We Destroy Disco Die sanften Zerstörer

We Destroy Disco aus Augsburg legen sich gern mit übermächtigen Gegnern an – oder haben einfach einen speziellen Humor. Ihre Musik schlägt dagegen eher leise Töne an.

Von: Florian Kreier

Stand: 27.01.2014 | Archiv

Sie sind...

...bestimmt nicht wirklich gekommen, um Disko zu zerstören. So größenwahnsinnig kann niemand sein wollen. Stattdessen sind sie hier, um einfühlsame und sanfte Musik zu machen, die mal herzzerreißend lieblich, mal fast selbstzerstörerisch und düster ist. Und das schaffen sie auch, mit Bravour.

Ihr Proberaum ist...

...in Augsburg. Da basteln die fünf Freunde mit klassischem Indie-Werkzeugkasten an feintöniger Musik, die an die großen Bands der Popstadt Augsburg erinnern: Roman Fischer, Nova International und Anajo.

Musik für...


...Menschen mit Hang zur Melancholie. Die fünf Augsburger schreiben nämlich tragende Songs voll Weltschmerz und Pathos. Manchmal sogar ohne es zu wollen. Als sich Sänger und Songschreiber Tobi zum Beispiel vorgenommen hatte, über einen General aus der Schlacht um Waterloo zu schreiben, kam am Ende eine traurige Hommage an die neuseeländische Stadt Wellington heraus.

Ihr Problem ist, dass...

...Musiker immer einen guten Grund haben zu trinken. Auch wenn das Spaß machen kann – anstrengend und zermürbend ist es auf alle Fälle. Aber erstens gehört "die Party danach" zum Bandbetrieb wie das Weihwasser zur Kirche. Und zweitens können die Jungs dabei eine wichtige Lektion fürs Leben lernen: Man muss nicht immer zu allem ja sagen.

Sie werden entdeckt, weil...

...man hinter dem Namen "We Destroy Disco" ganz andere Musik vermutet, als sie in Wirklichkeit spielen. Damit locken sie Leute an, die ihre Musik nicht hören wollen UND Leute die ihre Musik hören wollen – also alle. Und auch wenn diese krude Rechnung ein bisschen schwachsinnig ist, bleiben wir dabei: Sie werden entdeckt, warum auch immer.


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