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Karl Valentin und Liesl Karlstadt Zeittafeln

Stand: 31.05.2004 | Archiv

Karl Valentin und Liesl Karlstadt (undatierte Aufnahme) | Bild: SZ Photo / Scherl
Karl Valentin
JahrEreignis
1882Geburt von Valentin Ludwig Fey am 4.Juni in der Münchner Vorstadt Au
1899Ende einer dreijährigen Schreinerlehre
1902Besuch einer Münchner Variété-Schule und erstes Gastspiel in Nürnberg
1905Geburt der ersten Tochter Gisela
1907Erfolglose Tournee mit selbst gebautem Musikapparat unter dem Pseudonym Charles Fey
1908Erste Erfolge mit selbst verfassten Couplets und Monologen; erstes Engagement im "Frankfurter Hof" in München
1910Geburt der zweiten Tochter Berta
1911Erster Kontakt mit Liesl Karlstadt; Hochzeit mit Gisela Royes
1913Beginn der Kooperation mit Liesl Karlstadt: "Alpensängerterzett"; Erster erhaltener Stummfilm: "Karl Valentins Hochzeit"
1914Erster Entwurf zum Bühnenprogramm "Tingeltangel", das den Sketch "Die Orchesterprobe" enthält
1915Gastspiele in allen bekannten Münchner Kabaretts
1922"Der Firmling"; "Mysterien eines Frisiersalons"
1923Gastspielreisen nach Wien, Zürich und Berlin
1924"Die Raubritter von München" in den Kammerspielen
1930"An Bord" im "Kolosseum" in München
1931Eröffnung eines eigenen Theaters, das Valentin wegen Problemen mit Behörden knapp drei Monate später wieder schließt
1932Beginn der Verfilmung vieler Valentin-Karlstadt-Szenen, u.a.: "Im Fotoatelier" (1932), "Die Orchesterprobe" (1933), "Der Theaterbesuch" (1934), "Im Schallplattenladen" (1934), "Der verhexte Scheinwerfer" (1934), "Der Firmling" (1934)
1934Eröffnung des Kuriositäten-Kabinetts "Panoptikum", das Valentin ein Jahr später wegen Unrentabilität schließt
1936"Der Umzug"
1939"Ritter Unkenstein" in der "Ritterspelunke"; Nach Liesl Karlstadts Rückzug ist Annemarie Fischer Valentins neue Theater-Partnerin
1941Keine Auftritte mehr bis Ende 1947
1948Letztes Gastspiel im "Simpl" wieder mit Liesl Karlstadt; Tod am 9. Februar in Planegg bei München
Liesl Karlstadt
JahrEreignis
1892Geburt von Elisabeth Wellano am 12. Dezember in München
1906Beginn der Arbeit als Textilverkäuferin (bis 1911)
1910Erstes Engagement als Soubrette im "Frankfurter Hof" in München
1911Erster Kontakt mit Karl Valentin
1912Auftritte mit verschiedenen Münchner Volkssänger- und Theatergruppen (bis 1915)
1913Beginn der Zusammenarbeit mit Karl Valentin; Künstlername: Liesl Karlstadt
1918Erstmals in ihrer berühmtesten Männerrolle als Kapellmeister in "Tingeltangel"
1923Gastspielreisen nach Wien, Zürich und Berlin
1930Erstes Einzel-Engagement als "Frau Vogel" in Bruno Franks "Sturm im Wasserglas"
1932Einzel-Engagement im Volksstück "Die 3 Gschpusi der Zenta"
1934Beteiligung an Valentins Kuriositäten-Kabinett "Panoptikum" mit großem finanziellen Verlust
1935Nervenzusammenbruch und Selbstmordversuch; in folgenden Jahren mehrere Aufenthalte in psychiatrischer Klinik
1941Als "Gefreiter Gustav" bei den Gebirgsjägern in Tirol; daneben Auftritte in München (bis 1943)
1947Erster Auftritt mit Karl Valentin nach siebenjähriger Pause
1948Volksschauspielerin an Münchner Theatern / Im Rundfunk: Mutterrolle in den "Brummlgeschichten" und "Familie Brandl"; kleinere Rollen in Film- und Fernsehproduktionen (bis 1960)
1960Tod am 27. Juli in Garmisch

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