Bayern 2 - Bayerisches Feuilleton

Kultur und Geschichte Bayerns

Ein Jugendbild der Schriftstellerin, Malerin und Übersetzerin Franziska zu Reventlow | Bild: picture-alliance/dpa 21.07. | 08:05 Uhr Bayern 2 zum Artikel Zum 100. Todestag Franziska zu Reventlow

Am 26. Juli 1918, starb – materiell arm, aber reich an Erfahrungen jenseits der bürgerlichen Konventionen – Franziska Gräfin zu Reventlow. Diese Ausgabe unseres Feuilletons erinnert an die Galionsfigur der Münchner Boheme und an ihre lebenslangen Sorgen um das "liebe Geld". [mehr]

Porträtskulpturen des Dichters Stefan George im Literaturmuseum der Moderne in Marbach am Neckar (nahe Ludwigsburg) im Rahmen einer Ausstellung mit dem Titel "Das geheime Deutschland. (2008) | Bild: picture-alliance/dpa/Report/Bernd Weißbrod zum Audio mit Informationen Stefan George Der Dichter des "geheimen Deutschlands" in München

Vor 150 Jahren, am 12. Juli 1868, wurde ein deutscher Dichter geboren, dessen Person wie keine zweite von vielen Mythen umwoben ist: Stefan George. Unsere Sendung beschäftigt sich mit einem Rätsel der Literaturgeschichte und mit der Frage, welche Rolle München in Georges Leben und Werk spielte. [mehr]

Die Puppenmacherin Hermine Moos vor der Alma-Mahler Puppe in der elterlichen Wohnung, München 1919 (Universität für angewandte Kunst Wien, Kunstsammlung und Archiv, Oskar Kokoschka-Zentrum) | Bild: (Universität für angewandte Kunst Wien, Kunstsammlung und Archiv, Oskar Kokoschka-Zentrum) zum Audio mit Informationen Hermine Moos Schöpferin von Oskar Kokoschkas Fetisch-Puppe

Dies ist Geschichte der Hermine Moos, einer Künstlerin, die Kunstgeschichte schrieb, indem sie eine lebensgroße Puppe schuf: Alma Mahler, Geliebte des Malers Oskar Kokoschka, als monströses Vollweib mit Teddybärenfell. Eine groteske, rührende und tragische Geschichte. [mehr]

Apokalypse | Bild: colourbox.com zum Audio mit Informationen Um halb sechs nach dem Weltuntergang! Bayerische Prophezeiungen und Apokalypsen

Nicht erst der Mühlhiasl, unser "Waldprophet", hat es kommen sehen: das Ende. Aber in Bayern trägt man das Unausweichliche mit Gelassenheit, denn am Ende bleibt immer die tröstliche Gewissheit: "Nix gwieß woaß ma ned!" Eine kleine Weltuntergangskunde von Thomas Kernert. [mehr]

Verschleierte Frauen im Bamiyan-Tal. Im Hintergrund die leere Felsnische in der einst eine prächtige Buddha-Statue stand. | Bild: picture alliance/dpa/EPA/S. Sabawoon zum Audio mit Informationen Die Buddha-Bayern Im Einsatz für das Weltkulturerbe im Bamiyan-Tal

Seit 2002 bemühen sich Denkmalschützer, darunter mehrere Bayern, um die Sicherung und Konservierung der Reste der einzigartigen Buddha-Statuen, die 2001 von Taliban-Kämpfern zerstört wurden. Carola Zinner folgte den Spuren der "Buddha-Bayern". [mehr]

Paula Modersohn-Becker, Selbstbildnis 1900 | Bild: picture-alliance/dpa/akg-images zum Audio mit Informationen Künstlerinnen um 1900 "Scher di um nix!"

Katinka Strassberger begibt sich auf die Spuren von Künstlerinnen um 1900, die damals als "Malweiber" verschrien waren, und große Schwierigkeiten hatten, im männlich dominierten Kunstbetrieb Fuß zu fassen. [mehr]

Medaillon mit dem Antzlitz von Kaiser Ludwig IV. (Ludwig der Bayer) am Alten Rathaus in der Fürstenfeldbrucker Innenstadt | Bild: Johannes Simon/Süddeutsche Zeitung Photo zum Audio mit Informationen Wir sind nicht Papst Wilhelm von Ockham und Ludwig der Bayer

Der Franziskanermönch aus England war in den Augen des Papstes ein Ketzer, ein Feind der Kirche wie auch der Wittelsbacher auf dem Kaiserthron. Der Kaiser gewährte dem Ketzer in München Asyl – und mit vereinten Kräften boten sie dem Papst Paroli ... [mehr]

Hunderte von gläsernen Bierkrügen stehen nachts auf verlassenen Bierbänken eines geschlossenen Biergartens im Münchner Stadtteil Haidhausen. | Bild: picture-alliance/dpa/Peter Kneffel zum Audio mit Informationen Die Erfindung Bayerns "War einmal ein Märchenland ..."

Wenn es Bayern nicht gäbe, müsste man es glatt erfinden. Aber gibt es Bayern überhaupt? Ist es nicht vielmehr eine Erfindung? Anlässlich der Bayerischen Landesausstellung 2018 in Kloster Ettal, erzählt Markus Metz vom Hüten und Wüten der Mythen. [mehr]

Hans Triebel vom Förderverein Bairische Sprache und Dialekte (2004) | Bild: picture-alliance/dpa/Frank Mächler zum Artikel Homer, Shakespeare & Co. in Bayern Mutmaßungen über den bairischen Dialekt

Bairisch ist sexy. Und: Sex sells. Also gibt es mittlerweile auch die Klassiker der so genannten Weltliteratur auf Bairisch. Feiert die Provinz "fröhliche Urständ"? Oder ist alles nur "a Gaudi"? [mehr]