ARD-alpha - Dokumentarspiele

Der Weg zur Macht

Vom Reich zur Republik Der Weg zur Macht

Stand: 27.12.2012 | Archiv

Goebbels (Markus Eberl, Mitte) hält eine Rede | Bild: BR/Markus Schwabenitzky

"Der Weg zur Macht" umfasst die Zeitspanne von Mai 1929 bis zum Sommer 1932, die ersten Wahlerfolge der NSDAP infolge der Wirtschaftskrise bis zum Aufstieg der NSDAP zur Massenpartei und damit den Weg Adolf Hitlers an die Spitze der Regierung des Deutschen Reichs.

Filminfo: Der Weg zur Macht, Buch: Klaus Gietinger und Bernd Fischerauer, Regie: Bernd Fischerauer

Dokumentarspiel 2012

Im Oktober 1929 bricht die New Yorker Börse zusammen. Die darauf folgende Weltwirtschaftskrise trifft Deutschland so hart wie kaum ein anderes Land. Angesichts von Massenarbeitslosigkeit und Armut schwindet in der Bevölkerung auch der Glaube an die Demokratie. Immer mehr Gehör finden radikale Gruppen, die lautstark Sozialismus oder Diktatur fordern.

Nationalistische wie kommunistische Parteien verzeichnen starken Zulauf. Agitatoren wie Joseph Goebbels von den Nationalsozialisten und Ernst Thälmann von den Kommunisten erreichen dank der neuen Massenmedien von ihren Rednerpulten aus Millionen, während die Jugend im Land sich nach Orientierung sehnt. Mit den Reichstagswahlen 1930 werden die Nationalsozialisten zweitstärkste Partei im Land. Nach nur zwanzig Jahren scheint das Ende der Weimarer Republik besiegelt …

Besetzung:  

Kathrin Pollit (Hannah Wöllke)
Markus Eberl (Joseph Goebbels)
Joseph K. Bundschuh (Fritze)
Vera Franskevich (Möpschen)
Bibiana Beglau (Marie Juchacz)
Clemens Deindl (Carl von Ossietzky)
Roland Renner (Harry Graf Kessler)
Johannes Suhm (George Grosz)
Christian Koerner (Ernst Torgler)
Michael Rast (Ernst Thälmann)
Johannes Zirner (Adolf Hitler)
u.v.a.