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Für Euch getestet Digital geht’s besser? Durch den Uni-Alltag mit diesen 5 Apps

Endlich keine Ablenkung mehr beim Lernen: Die App Shut App fürs Smartphone soll TUM-Studentin Rebekka diesen Traum erfüllen. Doch kann das Tool sein Versprechen halten? Rebekka hat diese und vier weitere kostenlose Apps für euch getestet.

Von: Lukas Hellbrügge

Stand: 23.05.2018

1. Shut App – Digital Detox

Die App setzt auf das always-open-Prinzip: Rebekka stellt einen Timer auf die gewünschte Lernzeit. Bis diese abgelaufen ist, darf sie die App nicht schließen. Kurz in den Messenger wechseln oder zu Instagram führt dazu, dass sie das eingestellte Ziel verfehlt. Eine Art Logbuch soll die erzielten Zeiten ohne Ablenkung dokumentieren. Das hat im Test gut funktioniert. Nicht so schön: Trotz offener App vibriert oder klingelt das Smartphone bei eingehenden Nachrichten.

2. GoStudent – Nachhilfe geben per App

Die App will Schüler und Studis zusammenbringen. Nach der Registrierung und einem kleinen Eignungstest im jeweiligen Fach beantwortet Rebekka Fragen und löst zum Beispiel Mathe-Aufgaben. Als Belohnung gibt es bares Geld – allerdings muss man erstmal 10 Fragen zur völligen Zufriedenheit der Schüler beantworten, damit die Kasse klingelt. Rebekkas Kritik: Hier wird weniger erklärt, sondern oft geht es den Schülern nur um eine Lösung der Hausaufgaben. Außerdem fielen im Test Fragen auf, die definitiv nicht in eine Nachhilfe-App gehören. Einen Button, um solche Beiträge zu melden, gibt es nicht. 

3. Quizlet – Digitale Karteikarten

Die Karteikarten-App kommt im Quiz-Look daher. Weil es schon viele Nutzer gibt, findet Rebekka hier bereits fertige Karten-Sets z.B. zu Vorlesungen an ihrer Uni und kann direkt mit dem Lernen starten. Natürlich lassen sich auch eigene Karten erstellen. Positiv: Hat man eine Frage richtig beantwortet, verschärft die App selbstständig das Prinzip: Im zweiten Schritt muss Rebekka die richtige Antwort eintippen – ohne Lösungen zur Auswahl zu sehen.

4. Any.do: Alle Aufgaben in einer App

Die App tut das, was die verspricht: To-Do’s übersichtlich organisieren. Praktisch: Beim Eingeben der Aufgaben kann Rebekka aus einer Liste an Tätigkeiten wählen: Lesen, kaufen, anrufen und viele mehr. Das spart Zeit beim Anlegen der Aufgaben. Die To-Do’s lassen sich in verschiedenen Listen organisieren und nach Zeithorizont (z.B. „Heute“, „Morgen“, „In Kürze“) sortieren.

5. Xodo – PDF’s digital bearbeiten

Statt Vorlesungsskripte auszudrucken und Wichtiges mit einem Marker zu markieren, soll das mit Xodo digital funktionieren. Auf ihrem Tablet lädt Rebekka direkt aus dem Browser heraus das Vorlesungs-PDF in die App. Dort stehen dann verschiedene Tools zur Verfügung: Kommentieren, markieren, Notizen hinzufügen. Für eine kostenlose App ist der Funktionsumfang beachtlich.


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