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Zum 100. Todestag von Franz Marc Jenseits der Bilder - August Macke und Franz Marc Eine Künstlerfreundschaft

Der Film beleuchtet anhand vieler Bildbeispiele und lebendiger Realaufnahmen die Beziehung zweier herausragender Vertreter der deutschen Avantgarde vor dem Ersten Weltkrieg: August Macke und Franz Marc. Im Bild: Im Regen von Franz Marc. | Bild: Honorarfrei lediglich für Ankündigungen und Veröffentlichungen im Zusammenhang mit obiger BR-Sendung bei Nennung: Bild: BR/tasca films munich. Die Nutzung im Social Media-Bereich, sowie inhaltlich andere Verwendungen nur nach vorheriger schriftlicher Vereinbarung mit dem BR-Bildarchiv, Tel. 089 / 5900 10580, Fax 089 / 5900 10585, Mail Pressestelle.foto@br.de

Freitag, 04.03.2016
22:30 bis 23:25 Uhr

ARD-alpha
Deutschland 2015

Die Freundschaft zwischen Franz Marc (1880-1916) und August Macke (1887-1914) war für beide Maler essentiell und für die Kunst ihrer Zeit eine Bereicherung. Vier Jahre währte ihre enge Verbundenheit, die mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges jäh beendet wurde.

Der Film von Bernt Engelmann und Gisela Wunderlich beleuchtet anhand vieler Bildbeispiele und lebendiger Realaufnahmen die Beziehung zweier herausragender Vertreter der deutschen Avantgarde, führt die gegensätzlichen Persönlichkeiten zusammen und zeigt, wie sie einander in ihrem Schaffen inspirierten. Während der sieben Jahre jüngere Macke sinnlich und spontan die sichtbare Welt im Blick hatte, suchte der tastende Marc mit hohem theoretischem Anspruch die spirituelle Einheit des Seins im Bild.

Trotz gedanklicher und kulturpolitischer Differenzen prägte tiefe gegenseitige Zuneigung die gemeinsame Arbeit der Künstlerfreunde etwa an Ausstellungen des Blauen Reiter oder ihr Gespräch über Fauvismus, Kubismus, Futurismus und das Schaffen ihrer Zeitgenossen.

Regie: Bernt Engelmann
Redaktion: Gábor Toldy