ARD-alpha

Space Night in Concert Aus dem Prinzregententheater in München

Donnerstag, 31.12.2020
23:10 bis 01:15 Uhr

  • Video bereits in der Mediathek verfügbar

ARD-alpha
2018

Moderation: Andreas Bönte, Anna Greiter

Zu Gast: Suzanna Randall, Klaus Dietrich Flade, Ulf Merbold

Rund 92 Minuten dauert es, bis die Raumstation ISS in 408 Kilometern Höhe die Erde umrundet hat. Genauso lang dauert auch das "Space Night"-Konzert des Münchner Rundfunkorchesters im Münchner Prinzregententheater. Zu hören ist Musik von Philip Glass, David Maslanka, Alan Hovhaness und Michael Daugherty. Zu sehen sind nicht nur Allbilder aus dem Fundus: "Es gibt eine Außenkamera an der ISS, die wirklich das zeigt, was die Astronauten von der Erde sehen", sagt Thomas Hausner, der für die visuelle Umsetzung zuständig ist.

Musik und All gehen gut zusammen, findet Dirigent Benjamin Reiners. Bei beiden Pänomenen gibt es eine große Kraft, die letztlich unerklärlich ist. Außerdem kann es ja durchaus passieren, dass "man sich so wegträumt, wenn man diese Bilder sieht und vielleicht manchmal die Erdenhaftung verliert: Das ist beim Musizieren ja auch oft so, dass man sich in irgendwelchen Sphären befindet".

Mit dabei sind auch die ehemaligen Astronauten Ulf Merbold und Klaus-Dietrich Flade sowie die Astronauten-Anwärterin Suzanna Randall. Als Astronaut sieht man die Erde buchstäblich aus einem anderen Blickwinkel und erhält zum Beispiel "die sichere Einsicht, dass es nirgends auf Dauer so schön ist wie hier auf unserem Erdball", so Ulf Merbold. Wenn es gut läuft, wird Suzanna Randall im Jahr 2020 die erste deutsche Frau im All sein.

Sie arbeitet beim ESO (European Southern Observatory) in Garching bei München und beschäftigt sich momentan mit Parabelflügen, Überlebenstraining und Roboterkunde. Auch darüber wird sie erzählen bei der Space Night in Concert m Münchner Prinzregententheater.

Redaktion: Helge Freund
Dirigent: Benjamin Reiners

"Gesättigt von den wunderschönen Bildern fallen die Augen irgendwann ganz von alleine zu. Sie schweben zurück ins Bett und träumen von einem Planeten, den Sie am liebsten erobern würden. Gleich morgen!" So schwärmt die "Süddeutsche Zeitung" von der Space Night - dem Nachtprogramm des BR Fernsehen.

Jetzt gibt's neue Folgen der Kultserie - mit spektakulären HD-Bildern aus dem All und mit Creative-Commons-Musik aus der Web-Community.