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Versailler Vertrag BR-alpha-Film "Gewaltfrieden"

Auf das Kriegsdebakel von 1918 folgte der Friedensvertrag von Versailles - mit weit reichenden Folgen für die deutsche und europäische Geschichte. Die dramatischen Ereignisse von damals verfilmte Regisseur Bernd Fischerauer für BR-alpha mit hochkarätiger Besetzung: "Gewaltfrieden - Die Legende vom Dolchstoß und der Vertrag von Versailles" (2010).

Stand: 30.11.2009 | Archiv

Szene aus dem BR-alpha-Film "Gewaltfrieden" | Bild: BR / Steffen Bauer

Das auf Originaldokumenten - zum Beispiel Tagebüchern und Protokollen - basierende, zweiteilige Dokumentarspiel spannt einen weiten Bogen: Er reicht vom Waffenstillstandsabkommen und dem Kieler Matrosenaufstand im November 1918 über die Ermordung der Marxisten Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht im Januar 1919 bis hin zur Unterzeichnung des Versailler Friedensvertrags im Juni desselben Jahres, der in Deutschland von vielen als ein von den Siegermächten oktroyierter "Diktatfrieden" quittiert wurde.

Die Schauspieler und ihre Rollen

Die BR-alpha-Produktion ist ein Mammutunternehmen: Hunderte von Kostümen, Waffen und Möbeln sowie zeitgenössisches Dekor bringen den Zuschauer zurück in die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg. Um die Welt von 1918 wiederauferstehen zu lassen, hat das Team monatelang recherchiert: Ausstattung, Requisite, Maske - alles stimmt bis ins kleinste Detail.

Dritter Fischerauer-Film im Auftrag von BR-alpha

Regisseur Bernd Fischerauer

"Gewaltfrieden" ist die dritte Spieldokumentation, die Bernd Fischerauer im Auftrag von BR-alpha drehte. Zuvor machte er bereits:

  • "Der Staat ist für den Menschen da" über den Verfassungskonvent von Herrenchiemsee 1948
  • "Hitler vor Gericht" über dessen Verfahren nach dem Putschversuch

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