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Braugasthäuser in Oberfranken Vom Maischen und Läutern

Oberfranken hat die höchste Brauereidichte weltweit. Hunderte von Biersorten werden hier gebraut und manchmal nur im eigenen Braugasthof ausgeschenkt. Wir haben drei Braugasthäuser zwischen Forchheim und Bamberg besucht.

Stand: 16.02.2018 | Archiv

Ein Film von Sylvia von Miller

Je nach Gegend und Brauer gibt es Lagerbier, herb oder malzig, Dunkles und Helles, ungespundetes Kellerbier oder Spezialbiere, die nur solange ausgeschenkt werden, bis der Sud aufgebraucht ist.

Bier nach eigenem Rezept

In Weigelshofen in der Brauerei der Familie Pfister braut Stefan Pfister verschiedene Öko-Biere. Seine Schwester führt die Gastwirtschaft mit gehobener regionaler Küche aus der Region.
Familie Barnikel in Herrnsdorf musste die Brauerei aufgeben, da sie die EU-Vorschriften nicht mehr erfüllen konnte und lässt jetzt ihr Bier nach eigenem Rezept in einer anderen Brauerei herstellen. In der alten Brauerei in Geisfeld braut Stefan Krug neben dem Lager auch verschiedene Spezialbiere wie den "Elefanten" oder den "Indianer". Den "Ziebeleskäs", die Leberwurst, den Pressack und den feinen Rinderschinken, der hier "Zwetschgenbames" heißt, machen Stefan und Karin Krug selbst. 

Brautradition sucht Nachfolger

Rund 200 Brauereien gibt es in Oberfranken. Es bedeutet viel Arbeit, eine Brauerei und einen Gasthof zu bewirtschaften. Und noch viel mehr, einen Nachfolger für den Familienbetrieb zu finden.


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