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Zwischen Regensburg und Nürnberg Autobahngeschichten

Zwischen den alten Handelsstädten Regensburg und Nürnberg herrschte schon immer reger Verkehr. Was macht diesen Landstrich aus, an dem man sonst nur vorbeifährt? Wir folgen der A3 durch die Oberpfalz nach Mittelfranken und treffen Menschen, die an und mit der Autobahn leben.

Stand: 12.04.2018 | Archiv

Ein Film von Sylvia von Miller

Bevor die Donaubrücke bei Sinzing gebaut wurde, war die Fähre stark frequentiert.

Wer Regensburg auf der Autobahnbrücke über die Donau verlässt, dem fällt als erstes die kleine Fähre über die Donau auf. Schon in der Zeit der Römer war hier an der Mündung der Naab eine Furt, die von Wachtürmen gesichert wurde. Seit dem 9. Jahrhundert gab es eine Überfuhr, später eine Fähre an einem Seil.

Ehemalige Handelsstraßen

Auch das alte Wirtshaus in Eilsbronn  war eine Station für die Reisenden. Schlösser und Burgruinen am Weg der heutigen Autobahn stammen aus der Zeit der Handelsstraßen, die aus Böhmen, Italien und dem Ruhrgebiet hier vorbeiführten.

Fritz Schleyerbach ist von seinem Jahrhunderte alten Einödhof Katharied wegen der Nähe zur A3 nach Parsberg umgezogen.

Seit dem Ende der 1960er Jahre bestimmt die Autobahn die Landschaft und das Leben vieler Anwohner. Ehemals einsame Einödhöfe liegen heute direkt neben der Autobahn, Gemeinden werden geteilt und besinnliche Klosterruinen vom Lärm beschallt. Wir sind durch das Oberpfälzer Jura und die Kuppenalp bis nach Mittelfranken gefahren und haben Menschen besucht, die an und mit der Autobahn leben.


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