BR Fernsehen - Münchner Runde


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Moderatorin Ursula Heller

Ursula Heller ist langjährige Radio- und Fernsehmoderatorin. Hier stellt sie sich Ihnen vor.

Stand: 20.12.2013

Gäste bei Ursula Heller | Bild: BR

Der Einstieg in den Journalismus war ein Zufall. Ich hatte mich in verschiedenen Zeitungsredaktionen als Studentin um Goldene Hochzeiten und klischeemäßig um Kaninchenzüchter verdient gemacht, da wies mich ein Studienfreund darauf hin, dass Günther Jauch und Thomas Gottschalk jemanden suchten, der die redaktionelle Arbeit für die damals legendäre "B 3-Radio-Show" unterstützt. Unbefangen rief ich an und: wurde genommen!

Bilder von Ursula Heller | Bild: BR

Eine bessere Lehrzeit hätte ich mir nicht vorstellen können: Günther Jauch mit seiner frischen, frechen, unkonventionellen Art, Interviews zu führen war unterhaltender und informativer Journalismus vom Feinsten! Wir haben wahnsinnig viel gelernt!

Für mich folgten schöne Radioengagements vor dem Mikrofon (das Morgenmagazin von Bayern 3 und Chroniken des Tages) und dann die Einladung zu einer Probesendung vom Fernsehen! Das war Ende der 80er-Jahre - der Anfang einer fast 18 Jahre währenden Moderation des Rundschau Magazins, unseres Nachrichtenmagazins im Bayerischen Fernsehen.

Parallel dazu habe ich im BR und in der ARD viele Sondersendungen moderiert: von der Sonnenfinsternis über den Bayerischen Film- und Fernsehpreis bis zu Wahlabenden. Neben der Münchner Runde moderiere ich auch die Rundschau (täglich um 18.30 Uhr) und das Politikmagazin "Kontrovers" im Bayerischen Fernsehen (mittwochs um 21.00 Uhr).

Ich werde oft gefragt, wie ich das geworden bin, was ich heute mache. Es gibt keinen klassischen Weg in den Journalismus. Ich habe das studiert, was mich am meisten gereizt hat: Germanistik, Geschichte und Philosophie. In Freiburg im Breisgau, in Cambridge in England habe ich ein Auslandsjahr verbringen dürfen und in München habe ich Examen gemacht. Und dann begann der Journalismus!


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