BR Fernsehen - euroblick


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euroblick Moderatorin Natalie Amiri

Egal, ob aus dem Europäischen Parlament, direkt aus einem Krisengebiet oder aus einem Schönheitssalon in Teheran - als Reporterin ist es mein Job, nicht nur über die neuesten Ereignisse und Facts zu berichten, sondern auch die Menschen und Schicksale, die dahinter stehen, zu beleuchten. Eine der spannendsten Aufgaben der Welt!

Stand: 28.07.2015

Natalie Amiri | Bild: Bild: BR

Ich bin in München geboren und aufgewachsen, in einer deutsch-iranischen Familie. Meine Mutter arbeitete in verschiedenen sozialen Bereichen, mein Vater hatte ein Geschäft ganz nah am Marienplatz. Ihm verdanke ich es auch, dass ich neben den üblichen Schulsprachen auch Farsi und Arabisch lernte. Das verhalf mir gleich nach dem Studium zu einem Job in Teheran. Dort kam ich mit dem ARD-Fernsehstudio in Kontakt und entdeckte meine "Berufung" zum Journalismus. Es war eine spannende Zeit und nicht immer ganz einfach, mit einem kleinen Sohn mittendrin am orientalischen Puls des Geschehens.

Inzwischen bin ich Moderatorin und nach wie vor Reporterin, und wir wohnen wieder in München. Mein Job schickt mich um die Welt: Ich unterstütze die Korrespondentenstudios in Rom, Athen, Istanbul und Teheran. In München moderiere ich die Sendungen Weltspiegel und euroblick. Die liegen mir besonders am Herzen, denn sie machen deutlich, wie wichtig es ist, über die Welt zu berichten. Man muss aufzeigen und erklären, was passiert, damit keiner mehr sagen kann: "Davon wusste ich nichts."


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