BR Fernsehen

Springer und Süß - Der Schein des Geldes Zeit ist Geld

In Wien treffen Christian Springer (Mitte) und Christoph Süß (rechts) den Philosophen Prof. Robert Pfaller. Heute wird alles im Sinne der Effizienz optimiert. Wir ökonomisieren uns selbst. Was bedeutet das? Christian Springer und Christoph Süß finden Antworten und Auswege. | Bild: Honorarfrei lediglich für Ankündigungen und Veröffentlichungen im Zusammenhang mit obiger BR-Sendung bei Nennung: Bild: BR/Preview Production. Die Nutzung im Social Media-Bereich, sowie inhaltlich andere Verwendungen nur nach vorheriger schriftlicher Vereinbarung mit dem BR-Bildarchiv, Tel. 089 / 5900 10580, Fax 089 / 5900 10585, Mail Pressestelle.foto@br.de

Dienstag, 07.04.2015
22:00 bis 22:45 Uhr

  • Untertitel

BR Fernsehen
Folge 2 von 3

Italien 2014. Die Zukunft von Monte dei Paschi - der ältesten Bank der Welt - steht nach dem Banken-Stresstest auf dem Spiel. Christian Springer und Christoph Süß erfahren von Zeitforscher Karlheinz Geißler, was die Erfindung des Bankwesens in Norditalien mit der Erfindung der Zeit zu tun hat.

Reinhard Karger vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz erklärt, warum der Umgang mit Nanosekunden im modernen Finanzkapitalismus und Hochfrequenz-Aktien-Handel in die Krise führen kann.

Was bedeutet Geld für die Gemeinschaft? Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte, berichtet von der Rolle der Kirche und der Veränderung der mittelalterlichen Gesellschaft nach der Wiedereinführung des Geldes.

In Rom erfahren die beiden Kabarettisten von Christina von Braun, dass in der Antike die Einführung des Geldes einen demokratisierenden Effekt hatte. Was aber Christian Springer viel mehr interessiert: Noch mehr Geld für noch mehr Gelatti! "In einer neoliberalen Kultur der Lustvermeidung und Askese sollte der Mensch sich Zeit für den Genuss nehmen", sagt der Wiener Philosoph Robert Pfaller. Christian Springer fühlt sich bestätigt.

Autor: Christian Springer
Redaktion: Bettina Hausler