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Ab 1. Februar im Kino Rickerl - Musik ist höchstens a Hobby

Regisseur Adrian Goiginger inszenierte eine melancholische und emotionale Komödie voller Musik, Leidenschaft und Wiener Wirtshausschmäh. Der Film startet am 1. Februar 2024 in den Kinos, eröffnet das 45. Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken und war auch beim diesjährigen Bayerischen Filmpreis in der Kategorie "Bester Film" nominiert.

Published at: 22-1-2024

Kino-Trailer: Rickerl - Musik ist höchstens a Hobby

Bereits seit Jahren arbeitet Erich „Rickerl“ Bohacek (Voodoo Jürgens) an seinem ersten Album, hat aber nicht den Mut und die Konsequenz, seine Songs ordentlich aufzuschreiben und bei seinem dubiosen Manager abzugeben.

Filmdaten

Kino-Koproduktion von BR, SWR und ORF
Drehbuch: Adrian Goiginger
Regie: Adrian Goiginger
Darstellende: Voodoo Jürgens, Agnes Hausmann, Ben Winkler, Claudius von Stolzmann, Rudi Larsen, Nicole Beutler, Der Nino aus Wien, u.a.
Redaktion: Tobias Schultze (BR), Carlos Gerstenhauer (BR), Brigitte Dithard (SWR), Julia Sengstschmid (ORF), Klaus Lintschinger (ORF)
Produktion: 2010 Entertainment (Peter Wildling, Martin Pfeil, Adrian Goiginger, David Stöllinger) und Giganten Film (Gerrit Klein)
2010 Entertainment und Giganten Film in Koproduktion mit ORF Film/Fernseh-Abkommen, BR und SWR, gefördert vom Österreichischen Filminstitut, dem Filmfonds Wien, dem FilmFernsehFonds Bayern, MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg und Filmförderungsanstalt


So zieht er mit seiner Gitarre durch die Wiener Beisln und Tschocherl, gibt für ein bisschen Trinkgeld seine Lieder zum Besten und hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser.

Die Straßen der Stadt, die skurrilen Figuren des Nachtlebens, all das macht Rickerls Musik so einzigartig wie bewegend. Sein Sohn Dominik (Ben Winkler) lebt schon längst bei seiner Ex Viki (Agnes Hausmann) und ihrem neuen Freund Kurti (Claudius von Stolzmann), dem „gstopften Piefke“. Und obwohl Rickerl versucht, ihm ein guter Vater zu sein, ist er zu sehr Freigeist und Chaot und steht sich einmal mehr selbst im Weg, um eine emotionale Beziehung aufzubauen.

Weder übernimmt Rickerl Verantwortung für seinen Sohn, noch traut er es sich selbst zu, seiner Singer-Songwriter-Leidenschaft zu folgen. Zu groß ist seine Angst vor Enttäuschung. Erst als Rickerl Gefahr läuft, seinen Sohn endgültig zu verlieren, merkt er, dass er sein Leben grundlegend ändern muss.




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