Bayern 2 - Kulturjournal


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Kulturjournal. Kritik. Dialog. Essay Weibliche Perspektiven auf Macht, Kunst und Markt

Ein Beitrag von: Mekiska, Stefan

Published at: 6-11-2023

Um Videos oder Audios abzuspielen, benötigen Sie einen Browser, der HTML5-Video abspielen kann oder eine aktuelle Version des kostenlosen Adobe Flash Players sowie aktiviertes JavaScript. Kiki Smith, Courtesy Galleria | Bild: @Lorcan O'Neill

Die 46-jährige Politikerin Giorgia Meloni, Vorsitzende der als postfaschistisch klassifizierten Partei "Fratelli d'Italia", ist seit mehr als einem Jahr in einer rechten Dreierkoalition Ministerpräsidentin in Italien. In der Außen- und Europapolitik hat sie bisher die meisten Befürchtungen widerlegt. Sie unterstützt die Ukraine, sucht in der Migrations- und Asylpolitik den internationalen Konsens. Doch innenpolitisch ist einiges in Bewegung geraten. Vor allem im Medien- und Kulturbereich wurden Schlüsselposten neu besetzt. Und in einer historischen Ausstellung am Gardasee spürt man sogar eine gewisse Mussolini-Nostalgie. Ein Essay von Friederike Haupt. Am 18. Januar 2024 wird die weltbekannte US-Künstlerin Kiki Smith 70 Jahre alt. Aus diesem Anlass werden gerade in Freising und in München Ausstellungen ihrer Werke gezeigt. Außerdem hat sie in Bayern eine neue Kapelle eingerichtet. Seit vielen Jahrzehnten erschafft die in Nürnberg geborene Smith zusammen mit der Mayer'schen Hofkunstanstalt in München wunderbare Werke aus Glas. Sie bilden eine friedliche, in allen Teilen miteinander verbundene Welt ab. "Ich denke immer, das ganze Universum ist in einer Art Liebesvereinbarung", sagt Kiki Smith. Wir haben mit ihr darüber gesprochen. Sie war eine "Naturgewalt, wirklich unwiderstehlich, von allen bewundert, wenn auch gelegentlich ein wenig gefürchtet, denn sie schreckte vor niemandem und nichts zurück." So beschrieb die Galeristin Marianne Felichenfeldt ihre Freundin Grete Ring. Diese hatte als eine der ersten Frauen Kunstgeschichte studiert, war Wissenschaftlerin und Kritikerin gewesen, bevor sie 1926 den Kunstsalon Cassirer in Berlin übernahm, damals die wichtigste Kunstgalerie der deutschen Hauptstadt. Jetzt erinnert eine Ausstellung in der Max-Liebermann-Villa am Wannsee an Grete Ring, eine Pionierin des Kunsthandels. Ein Beitrag von Barbara Bogen

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