Bayern 2

     

Musik für Bayern Ein Katalysator für Bayerns Musikszene

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Sonntag, 25-2-2024
7:30 nachm. to 8:00 nachm.

BAYERN 2

40 Jahre Bayerische Musikakademie Marktoberdorf
Franziskus Büscher im Gespräch mit dem künstlerischen Leiter Bernhard van Almsick sowie der Pädagogin und Chorleiterin Tanja Wawra.

Probenwochenenden, Dirigentenfortbildungen oder Atemtechnikseminare. So etwas geht heute alles ganz natürlich in der ‘Bayerischen Musikakademie Marktoberdorf’. Im Jahr 2024 gibt es dort allein 149 Kurse mit bis zu 18.000 Übernachtungen, dazu kommen die Tagesgäste. Ein Angebot, das aus der Bayerischen Musiklandschaft nicht mehr wegzudenken ist.

Doch Anfang der 1970er Jahre war das noch ganz anders. Für einen musikbegeisterten Menschen gab es keine gut ausgerüsteten Fortbildungsstätten abseits der Universitäten. Erst als im Jahr 1978 in Bayern der erste Musikplan Deutschlands beschlossen wurde, fand sich darin auch die Idee von Musikakademien, die als "zentrale Einrichtungen der Fort- und Weiterbildung für alle Bereiche der Musik" wirken sollten.

Erlebbar werden diese Visionen seit 1984 auch in der Musikakademie Marktoberdorf, einem umgebauten Schloss, in dem die Augsburger Fürstbischöfe ihre Sommerresidenz hatten. Die Seminarhaus ist heute eines von inzwischen, je nach zählweise, bis zu fünf Musikakademien in Bayern. Neben Marktoberdorf stehen in Hammelburg und Alteglofsheim zwei weitere große Häuser. Dazu kommt das Haus Marteau in Lichtenberg und seit 2016, als neuester Zuwachs, auch die Volksmusikakademie in Freyung.

Franziskus Büscher spricht mit dem künstlerischen Leiter der Musikakademie Marktoberdorf, Bernhard van Almsick, sowie der mehrfach ausgezeichnten Chorleiterin und Pädagogin Tanja Wawra über den Wandel der letzten 40 Jahre und die Herausforderungen der heutigen Zeit.