Bayern 2


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Kunst am Ende der Sackgasse Ein Jahr in der Villa Concordia

Die Villa Concordia in Bamberg beherbergt ein Dutzend Kreative. Jedes Jahr wohnt dort eine neue Künstlergruppe, die vom Freistaat Bayern eingeladen wird. Wir haben die Stipendiaten ein Jahr lang begleitet – von A wie Anreise bis Z wie Zusammenpacken.

Von: Thibaud Schremser

Stand: 05.05.2020 | Archiv

Dreizehn Namen zieren die Stufen, die hinaufführen zum majestätischen Tor der Künstlervilla. Der "Jahrgang". Sie alle haben vor einigen Wochen eine Einladung bekommen, vom Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft und Kunst: eine Einladung nach Bamberg. Eine Hälfte kommt aus Deutschland, die andere aus Großbritannien. Hier, am Ende der Concordiastraße, einer schmalen, kopfsteingepflasterten Sackgasse entsteht Kunst. Jedes Jahr aufs Neue.

A wie April. A wie Ankunft.

Nora Gomringer

Steven Daverson ist früh aufgestanden heute Morgen. Seit 4 Uhr ist der Komponist auf den Beinen. Mit dem Flugzeug ging‘s für ihn von London nach Nürnberg, dann mit dem Regionalzug nach Bamberg. Vom Bahnhof zum Künstlerhaus nimmt er ein Taxi. Die Direktorin des Künstlerhauses, Nora Gomringer, empfängt den Musiker. Der Empfang ist ausgesprochen herzlich. Bei Keksen und Kaffee – Steven Daverson ist schließlich schon lange auf den Beinen – erklärt ihm Nora Gomringer alles, was er wissen muss, um sich erst einmal zurechtzufinden, in Bamberg und im Künstlerhausalltag: Was ist wo in welchem Gebäude? Was wird das Jahr über passieren? Wie läuft das mit der Mülltrennung in Deutschland? Wie mit der Anmeldung im Einwohneramt? Und bei all den administrativen Zwangsläufigkeiten bleibt in den Zwischentönen immer genug Raum zu betonen, was für eine Ehre es ist, Daverson als Stipendiaten empfangen zu dürfen und dass er sich für die Dauer seines Aufenthalts hier so fühlen möge wie in seinem Zuhause. Bei so einem Empfang fällt ihm das sichtlich leicht.

M wie Mai. M wie Mahlzeit.

Es gibt Lasagne. Aber viel wichtiger ist, es gibt gute Gespräche. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten leben jetzt seit einem guten Monat in Bamberg. Heute Abend treffen sie auf das Kuratorium des Internationalen Künstlerhauses. Die Schriftstellerin Nancy Campbell sitzt gerade Tanja Graf gegenüber, der Leiterin des Literaturhauses München. Und vor der Terrassentür haben sich zum Rauchen zwei Stipendiatinnen zusammengefunden: Paula Fürstenberg und Kate Mackeson, die sich offensichtlich gut vorbereitet hat auf ihre Künstlerhauskolleginnen. "Dein Buch ist wirklich unglaublich", sagt Kate Mackeson. Weil es Bilder im Kopf schafft.

Nachdem sich alle kennengelernt und ausgetauscht haben, wird der neue Jahrgang im Saal der Villa Concordia, ein Stock höher, dem Bamberger Publikum vorgestellt. Grußworte werden vorgetragen, Interviews mit den neuen Bewohnerinnen und Bewohnern des Hauses geführt. Allseitige Neugier ist an diesem Abend zu spüren. Natürlich. Es liegt ja noch fast ein ganzes Stipendiumsjahr vor der Villa Concordia und ihrem Freundeskreis.

Musik, Literatur, bildende Kunst

Das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia lädt jedes Jahr ein Dutzend Künstlerinnen und Künstler aus den Sparten Musik, Literatur und bildende Kunst ein. Entsprechend ist das Kuratorium mit Expertinnen und Experten dieser Gattungen besetzt. Sie beraten über künftige Gastländer und entscheiden darüber, wer eingeladen wird. Dem Kuratorium sitzt Angelika Kaus aus dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst vor. Die Stipendiaten werden manchmal auch "Preisträger" des Villa Concordia-Stipendiums genannt, denn sie sind keine Stadtschreiber oder Stadtmalerinnen oder Stadtmusikanten. Das Stipendium ist eine Auszeichnung und ausdrücklich nicht an einen Auftrag geknüpft.

"Ich glaube, das ist auch gar nicht notwendig, denn die Stipendiaten setzen ja etwas sehr Wertvolles ein. Sie setzen letztlich ein Jahr ihrer Lebenszeit hier in Bamberg ein und es ist ja in ihrem eigenen Interesse, eine neue Position zu entwickeln, eine Komposition anzufangen, zu Ende zu schreiben, einen Roman, der vielleicht begonnen ist, zu Ende zu bringen und das ist das Angebot des Freistaats Bayern."

Angelika Kaus, Vorsitzende des Kuratoriums des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia

Paula Fürstenberg arbeitet an ihrem zweiten Roman

Vor fast drei Jahren ist Paula Fürstenbergs Debütroman "Familie der geflügelten Tiger" erschienen. Seitdem hat sie kürzere Texte geschrieben und sich politisch engagiert. Aber jetzt will sie den nächsten Roman angehen.

"Und da kam Bamberg wie gerufen, zu sagen 'Okay, ich steige jetzt mal fünf Monate aus allem aus und schaue, ob da ein neues Buch geschrieben werden möchte.' Und mit dem Vorhaben bin ich hergekommen. Das darf dezidiert auch schiefgehen und kann auch sein, dass das Ergebnis ist: 'Nein, ich möchte nicht. Ich schreibe weiter kurze Texte und Essays.' Aber ob der Text funktioniert und ob es tatsächlich ein ganzes Buch und ein Roman wird und nicht nach zehn Seiten vielleicht schon Schluss ist, entscheidet sich erst am Schreibtisch. Genau. Und diesen Schreibtischtest durchlauf ich jetzt gerade."

Paula Fürstenberg, Stipendiatin

Das Bamberger Stipendium schenkt Zeit und Geld

Das Bamberger Stipendium ist eines, das Zeit schenkt. Die Künstlerinnen und Künstler wohnen kostenfrei und sie bekommen obendrein einen monatlichen Zuschuss zum Lebensunterhalt. Diese Kombination aus Ortswechsel und finanzieller Absicherung ermöglicht unbeschwertes Arbeiten an ihren künstlerischen Projekten.

Künstlerischer Hotspot in der Provinz

Als der bayerische Staat vor über 20 Jahren das Künstlerhaus mitsamt Stipendium ins Leben gerufen hat, hat er – ganz bewusst – einen künstlerischen Hotspot in der Provinz geschaffen. Der Alltag im Künstlerhaus fühlt sich ein bisschen so an wie in einem Studierendenwohnheim. Man trifft sich, man kennt sich gut, kocht zusammen, schmiedet Pläne – manchmal realistische und manchmal spinnt man auch nur rum.

J wie Juli. J wie Jubel.

Die Gäste des Sommerfests im Garten der Villa feiern die Künstlergruppe "Super Plus" um Stipendiat Alexander Deubl. Und dabei ist jetzt eigentlich die Luft raus. Aber der Reihe nach. Eineinhalb Stunden davor: Die Künstlertruppe ist dabei, einen riesigen Ballon zu füllen. In den letzten Tagen haben sie Plastikfolien so verklebt, dass sich ein spitz zulaufender Sack ergibt, den sie nun zum Schweben bringen möchten. Sie füllen ihn dazu mit heißer Luft und Helium. Ein paar Meter weiter steht – das Smartphone fotografierbereit im Anschlag – die Direktorin Nora Gomringer. Seit zehn Jahren leitet sie das Künstlerhaus, aber gewöhnt hat sie sich an das Kulturprogramm im eigenen Haus noch immer nicht.

"Eigentlich ist mit jedem Jahrgang immer Neues im Sichtfeld und das ist auch das schönste daran, dass die Aktionen der Künstler und auch die Freude daran, Dinge zu gestalten, sehr unterschiedlich auch sind. Es gibt Jahrgänge, die überhaupt nicht so expressive, große Projekte machen."

Nora Gomringer, Direktorin des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia

Es ist das siebente erste Mal, dass die Gruppe Super Plus einen solchen Riesenballon steigen lässt. Und doch: Routine sieht anders aus. Mal fällt das Gebläse aus, mal fehlt Klebeband. Ständig sind kreative und vor allem schnelle Lösungen gefragt. Aber das alles gehört zur Performance. Stück für Stück füllt sich der Ballon und je höher das Ungetüm steigt, desto mehr zerrt der Wind an den Steuerschnüren.

Stipendien über fünf oder elf Monate

Für das Stipendium des Internationalen Künstlerhauses kann man sich nicht bewerben. Wird man ausgewählt, darf man entscheiden, ob man fünf oder elf Monate lang bleiben möchte. Die Verbindung zur Villa Concordia soll in jedem Fall ein Leben lang bestehen. Regelmäßig kommen Ehemalige nach Bamberg zurück, lesen aus neuen Werken, geben ein Konzert, stellen aus oder schlafen einfach nur ein paar Nächte in der Gästewohnung. Sie sind jederzeit willkommen.

A wie August. A wie Abschmecken.

Der Komponist Christian Mason kocht Tunfisch-Tomaten-Pasta. Und während er werkelt, erzählt er von den Vögeln im Villagarten. Sie sind ruhiger geworden, jetzt im Sommer. Um Ostern herum haben ihn die Vögel jeden Morgen zwischen 4:30 Uhr und 5:00 Uhr geweckt. Das klang wie im Regenwald. Und an einem Morgen hat er sein Fenster aufgemacht und die Vogelstimmen aufgenommen. Er liebt diese Aufnahme. Und hat daraus ein Stück gemacht.

Das Konzert – das war "sein Abend" vor ein paar Tagen. Alle Künstlerinnen und Künstler, die in der Villa Concordia weilen, präsentieren sich im Laufe ihres Aufenthalts dem Bamberger Publikum: die bildenden in einer Ausstellung, die schreibenden in einer Lesung und die komponierenden in einem Portraitabend, bei dem sie ausgewählte Stücke vorspielen und erklären.

Christian Mason kocht ohne Rezept. Er lässt sich treiben, auf der Suche nach seinem Geschmack. Seit er ein Kind ist, kocht er gern. Seine Mutter hat dann immer dafür gesorgt, dass das Ergebnis essbar war. Und Komponieren geht genauso, meint er: Man nehme, was man findet und mache daraus etwas Annehmbares.

Die Villa Concordia – ein verschlossenes Haus

Die Villa Concordia ist ein verschlossenes Haus. Wenn nicht gerade eine Ausstellung gezeigt wird, ein Konzert stattfindet, eine Lesung, ein Fest, dann sind die Türen zu. Schließlich leben hier Menschen. Ihre Wohnungen sind Privaträume und keine Museen, in die man hineinspazieren kann. Und außerdem brauchen die Künstlerinnen und Künstler ja auch Ruhe, um arbeiten zu können.

A wie August. A wie Abklatschen.

Im Sommer hat die Villa Concordia weitere Gäste: Theo, Luva und Lucas, vier, fünf und sechs Jahre alt, spielen im Villagarten Verstecken mit Freischlagen. Und die Erwachsenen müssen mitmachen. Stipendiatinnen und Stipendiaten dürfen ausdrücklich mit Partner und Familie anreisen. Je mehr normales Leben sich in Bamberg abspielt, desto besser für das Künstlerhaus. In vielen Fällen sind Partnerinnen, Partner und Kinder aber gebunden am Heimatort, an den Beruf, den Kindergarten, die Schule. All das auszusetzen ist oft nicht möglich. Deshalb leben die meisten Stipendiatinnen und Stipendiaten allein in Bamberg, bekommen Besuch von Daheim oder pendeln am Wochenende dorthin.

A wie August. A wie Aufbau.

Im Veranstaltungssaal präparieren der Pianist Ulrich Löffler und die Stipendiatin Lisa Streich gerade den Flügel. Sie montieren Motoren, die Kartonstreifen über den Saiten rotieren lassen. Jedes Mal, wenn der Karton unten ist, streicht er ein paar Saiten an. Heute Abend präsentieren sie ein Stück, das Lisa Streich für Violine und präpariertes Klavier komponiert hat. Mit der stellvertretenden Leiterin des Internationalen Künstlerhauses Stephanie Weiß bespricht Lisa Streich den Ablauf der Abendveranstaltung. Nicht immer sind die Besucherinnen und Besucher der Künstlerhaus-Veranstaltungen Experten in der jeweiligen Kunstsparte. Müssen sie auch nicht sein. Sie müssen nur Interesse mitbringen.

S wie September. S wie Stolperstart.

Bettenwechsel in der Villa Concordia. Zur Halbzeit des Stipendiumsjahres kommen drei neue Kunstschaffende in Bamberg an. Die Klangkünstlerin Antje Vowinckel ist eine von ihnen. Gestern Abend kam sie nach einigen Strapazen in ihrer neuen Wohnung an, die jetzt schon relativ gut eingerichtet aussieht.

Kommen und Gehen – für andere endet das Stipendium jetzt. Paula Fürstenberg hatte sich für ihre Bambergzeit vorgenommen, herauszufinden, ob ein neuer Roman von ihr geschrieben werden möchte. Zeit für eine Bilanz.

"Ich bin immer noch nicht hinweg über das, was wir den 'Point of no return' nennen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es da einen Text gibt, der geschrieben werden möchte. Und wenn ich jetzt einfach nur das Schreibprogramm befrage, das ich mir am Anfang meines Aufenthalts gedownloaded habe, dann sagt es, dass es 140.000 Zeichen zählt. Ich finde, das spricht dafür, dass da ein Text geschrieben werden möchte."

Paula Fürstenberg, Stipendiatin

N wie November. N wie natürlich.

Vor der Justizvollzugsanstalt Ebrach, 30 Kilometer westlich von Bamberg, fährt ein Kleinbus vor. Hier verbüßen junge Männer ihre Haftstrafe. Eine Villa Concordia-Stipendiatin hat heute Abend hier einen Termin. Sie wird für die Häftlinge aus ihrem Buch lesen. Durch imposante Flure geht es zu einem Juwel, einer schmucken Bibliothek mit Stuck an der Decke, wie sie auch der Villa Concordia gut stehen würde. Hier trifft die Autorin auf Patricia Richter, die als Lehrerin im Gefängnis arbeitet und die Lesung in Kooperation mit dem Künstlerhaus organisiert hat. Die Häftlinge haben sich freiwillig für die Lesung angemeldet, weil sie sich für Kultur interessieren. Oder weil ihnen die Abendveranstaltung die Möglichkeit gibt, länger als sonst ihrer Einzelzelle zu entfliehen.

Sicher ist, zumindest einige der Gefangenen lassen sich auf die Schriftstellerin und ihr Werk ein. Sie stellen Fragen. "Das 'Ich' im Buch, sind das Sie?" "Wie lange haben Sie am Buch gearbeitet?" "Wie alt sind Sie?" "Wie viele Exemplare haben Sie verkauft?" "Wieviel Geld damit verdient?" Die Gefangenen sind ein dankbares Publikum. Ihre Fragen sind direkt. sie sind ehrlich. Und oft auch humorvoll. Die Schriftstellerin geht mit einer beeindruckenden Lockerheit damit um. Sie beantwortet alle Fragen, genauso ehrlich und direkt. Real Talk, nennt sie das hinterher. Sie will sich nicht verstellen und sie nimmt ihr Publikum ernst. "Haben Sie Hollister-Parfüm?" fragt ein Gefangener die Autorin nach der Lesung. "Sie riechen danach." In einem Literaturhaus wäre das wohl nicht passiert.

F wie Februar. F wie Fracht.

Die Textilkünstlerin Kate Mackeson hat ein Problem. Vor elf Monaten hat sie sich eine gebrauchte Industrienähmaschine gekauft, die sie unmöglich nach London mitnehmen kann, wenn sie wieder abreist. Aber bisher hat sie niemanden gefunden, der sie ihr abkauft. Macht das Ungetüm den Leuten wirklich Angst, wie Mackeson meint? Jedenfalls würde sie sie inzwischen sogar verschenken. Falls sich jemand findet, der sie abholen möchte. Und falls nicht?

"It’ll be 'zu verschenken' on the Straße. In a kleine Box, kleine Karton, Kiste. And dann on the Straße."

Kate Mackeson, Stipendiatin

Das sind die Probleme, die die Kunstschaffenden kurz vor Ende des Villa Concordia-Jahrs beschäftigen. Für den Maler Johannes Tassilo Walter geht der Marathon übermorgen los: im Sprinter großformatige Bilder und Werkzeug transportieren. Bamberg, Köln, München, Bamberg und wieder Köln sind die Stationen. Seine Bilanz der elf Monate im Künstlerhaus ist eindeutig.

"So ganz kurz gesagt: sehr gut am Ende jetzt. Ich glaube am Anfang, da kann ich auch von den meisten Mitstipendiatinnen sprechen, war’s ziemlich schwer erstmal hierher zu kommen, in Bamberg zu sein. Man hat eine Stadt, in der alles konserviert ist und man hat das Mittelalter, hat man so das Gefühl, und nicht viel Anderes erst einmal. Aber man lernt dann gute Ecken kennen und am Ende ist es tatsächlich so: Eine leichte Melancholie überfällt einen so ein bisschen."

Johannes Tassilo Walter, Stipendiat

F wie Februar. F wie flüchtig.

Stipendiatinnen und Stipendiaten während des Sommerfests

Heute ist Abschiedsabend im Saal der Villa. Das Magazin des Jahrgangs wird vorgestellt. Es ist ein Abend der Erinnerungen. Paula Fürstenberg und Christian Mason kommen nach vorne und lesen einen Text, der aus Sätzen besteht, "die in der Villa Concordia zwischen April und September 2019 gesagt, gesungen und falsch verstanden wurden". Während Mason liest, strahlt Fürstenberg. Und umgekehrt. Sie, die vor einem Jahr eine Ministeriumseinladung zu Nachbarn auf Zeit gemacht hat, schauen einander jetzt an, wie es nur Menschen können, die gemeinsam etwas erlebt haben. Etwas erlebt, das nur genau hier, genau jetzt möglich war. Und das für Außenstehende immer ein Stück weit Mysterium bleiben wird. Genau wie die Sätze, die sie gerade vortragen. Erinnerungen. Insidejokes. Es ist ein bisschen wie auf einer Klassenfahrt, bei der man sich am Schluss gegenseitig versichert, dass das, was passiert ist, unglaublich ist, und doch passiert.

In der Villa Concordia werden bald wieder andere Menschen zusammengewürfelt. Auch sie werden wieder Unreproduzierbares sagen, singen und falsch verstehen. Und sie werden wieder Unreproduzierbares schaffen. Ganz sicher.


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