23

Thomas Huber stürzt metertief ab "1000 Schutzengel" für den Huberbuam

Der Ältere der beiden Huberbuam, Thomas Huber, ist am Dienstag beim Klettern in Berchtesgaden zwölf Meter tief abgestürzt und hat sich einen Schädelbruch zugezogen. Nach einer OP im Traunsteiner Krankenhaus ist sein Zustand mittlerweile stabil.

Von: Max Muth, Ulrich Trebbin

Stand: 08.07.2016

Huberbua im Krankenhaus | Bild: Facebook / Thomas Huber

Der Extrembergsteiger Thomas Huber von den „Huberbuam“ ist am Dienstag – wie erst jetzt bekannt wurde - beim Klettern schwer verunglückt. Gerade liegt er im Krankenhaus Traunstein. Laut dem Regionalportal "bgland24.de" war Huber am Brendlberg zwischen Oberau und Scheffau unterwegs, um Haken zu setzen und Kameras für Filmaufnahmen aufzubauen. Beim Abseilen ist Thomas Huber dann zwölf Meter in die Tiefe gestürzt. Dabei hat sich Huber laut dem Portal einen Schädelbruch zugezogen, wegen eines Blutgerinnsels sei er dann im Traunsteiner Krankenhaus sofort operiert worden.

1000 Schutzengel für den Huberbuam

Mehrere Menschen aus seinem Umfeld berichten, dass es ihm schon wieder recht gut geht, und dass er auch schon wieder laufen kann. Wenn alles gut geht, wird er im Laufe der nächsten Woche wieder aus dem Krankenhaus entlassen und wird auch wieder ganz gesund. Aus dem Krankenhaus hat Thomas Huber ein Foto von sich im Krankenbett gepostet und geschrieben: "mir geht's soweit gut....hatte 1000 Schutzengel."

"Nach 12 Meter Absturz, viele Schutzengel, perfekter Versorgung und euerer Energie gehts wieder aufwärts. Euer Thomas"

Thomas Huber am Freitag auf Facebook

Mit seinem Bruder Alexander hat Thomas Huber schon viele extreme Klettertouren in Pakistan, im Yosemite-Nationalpark in den USA oder Patagonien unternommen – vielfach auch ohne Seil. Darunter viele Erstbesteigungen und Speedklettertouren. Sein Bruder Alexander ist auch schon einmal verunglückt: Er ist vor gut 10 Jahren am El Capitan aus 17 Meter Höhe abgestürzt und hat sich schwere Knöchelverletzungen zugezogen. Alexander kann seinem Bruder nach dessen Sturz nur bedingt beistehen, er ist im Augenblick in Grönland unterwegs.


23

Keine Kommentare mehr möglich. Hinweise zum Kommentieren finden Sie in den Kommentar-Spielregeln.)

Gerdwin Fiebiger, Samstag, 09.Juli, 20:56 Uhr

7. Alles Glück der Welt, dass die Sache gut ausgeht

Da ich ein großer Fan der"Huberbuam" bin, wünsche ich Dir Thomas, dass deine Scutzengel weiterhin gut auf dich aufpassen. Du solltest aber wirklich mal darüber nachdenken, ob das Risiko zu verunglücken nicht manchmal doch ganz schön hoch war. Ich weiß , manchmal kann auch bei einem popligen Event was passieren. Siehe M. Schumi. Passt auf Euch auf und bleibt zusammen. Und a bisserl weniger Risiko wäre auch nicht schlecht. Ich weiß schon, Adrenalin ist für Einige wenige dass. Leben !!

Also, auf das alles gut ausgeht !

Sachsendreier, Freitag, 08.Juli, 17:22 Uhr

6. Genesungsgrüße aus dem Erzgebirge!

Ich habe schon immer Bedenken gehabt, wie lange das Freihandklettern gut gehen wird. Meine Güte, da kriegt man ja einen Schreck! Drücke beide Daumen, dass der Wagemutige wieder auf die Beine kommt. Alles Gute!

Bergfex, Freitag, 08.Juli, 16:54 Uhr

5. Höhendifferenzen

Wenn oana 20 Meter tief stürzt und dabei 12 Meter tief abstürzt, dann kon des nur oana von de Huababuam gwesen sei. Imma extrem, supa. - Haupsach g'schrim is wos worn, gell Herr Trebbin.

derpel, Freitag, 08.Juli, 16:29 Uhr

4. Huh.

Warens jetzt 20 Meter oder doch nur 12?

Anmerkung der Redaktion: 12 Meter waren's, danke für den Hinweis.
Dieser Kommentar wurde von der BR-Redaktion entsprechend unseren
Kommentar-Richtlinien bearbeitet.

wolfgang huber, Freitag, 08.Juli, 16:00 Uhr

3. Der Berg ruft, der Schädel brummt...

Mei, zum Glück überlebt, immerhin wiedermal in den Medien und das nächste Buch kann vorbereitet werden: ich hab einen Titelvorschlag: Der Dickschädel.