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Probleme beim deutschen Paypal-Konkurrenten Paydirekt kommt nicht vom Fleck

Das Online-Bezahlsystem der deutschen Banken namens Paydirekt startet schleppend. Egal, ob es um Kunden, Händler oder Transaktionen geht: Überall lassen nach dem Start vor genau einem Jahr die Zahlen zu wünschen übrig.

Von: Ralf Schmidberger

Stand: 16.08.2016

Das Logo vom Online-Bezahlsystem Paydirekt auf einem Smartphone (Archivbild vom 3.2.2016) | Bild: picture-alliance/dpa

Am amerikanischen Marktführer Paypal mit seinen 17 Millionen Nutzern allein in Deutschland haben sich schon einige Online-Bezahlsysteme die Zähne ausgebissen. Und auch Paydirekt tut sich schwer. Einige meinen, der deutsche Konkurrent sei zu spät gekommen. Außerdem haben sich die Sparkassen erst vor einigen Monaten Paydirekt angeschlossen.

Magere Bilanz nach einem Jahr

Auch wenn jetzt kräftig geworben wird – insbesondere mit der Sicherheit und dem deutschen Datenschutz - die Bilanz nach einem Jahr ist mager: Nur gut eine halbe Million Deutsche haben sich bislang registriert. Diese zahlen aber nur selten damit. Kein Wunder: denn nur rund 140 Händler akzeptieren Paydirekt. Internetgrößen wie Amazon und Zalando gehören nicht dazu.

Geldversenden über Smartphone nicht möglich

Wie es aus der Branche heißt, verlangt Paydirekt oft höhere Gebühren von den Händlern als Paypal. Außerdem hinkt das System der deutschen Finanzinstitute beim mobilen Bezahlen hinterher. Das Versenden von Geld übers Smartphone an Freunde, um etwa seinen Anteil beim Abendessen zu bezahlen, geht noch nicht. Und es sei offen, ob man diese Funktion überhaupt anbieten wird, heißt es bei Paydirekt.


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Freizeittechnik.de, Mittwoch, 17.August, 14:08 Uhr

10. Kein Geld anfordern

Wir nutzen es nicht, weil man nicht wie bei paypal eine Zahlungsaufforderung so anschieben kann. Wenn man also ohne Onlineshop einem Kunden das Bezahlen mit paydirekt anbieten will, dann ginge dies nicht. Solange sind wir gezwungen, weiter paypal zu benutzen, auch wenn wir mit denen unzufrieden sind. Paydirekt hat versagt! https://plus.google.com/+FreizeittechnikJena/posts/2EaVmXAEas4

Parsec, Dienstag, 16.August, 11:13 Uhr

9. Kein Wunder, vor ein paar Tagen...

...wurde noch über die 900 Millionen Androidgerätenutzer und ihrer Sicherheitslücke "Quadrooter" berichtet. Dann soll ich diesen unsicheren nur selten gewarteten Betriebssystemen mein Geld anvertrauen?

No way!

HK, Dienstag, 16.August, 11:10 Uhr

8. Paydirekt

Auch ich habe mir einmal das Video meiner Bank angeschaut und zu der Erkenntnis gekommen "QUATSCH".

Mit meinem online-Banking bin ich auf der sicheren Seite, denn ich kaufe grundsätzlich nur auf Rechnung.
Somit habe ich den/die Artikel vorab in der Hand. Bin ich damit zufrieden, dann bezahle ich oder ich sende die Ware kostenfrei zurück.
Damit ist die Sache für mich erledigt und brauche auf eine Rückerstattung des Kaufbetrages mit dem Versender zu streiten.

Fazit: Wer mir auf Rechnung nichts verkaufen will, der soll seine Ware halt behalten
.... oder wie Kommentar 7 von Franz meint, den Fachhandel gibt es ja auch noch

Franz, Dienstag, 16.August, 10:46 Uhr

7.

Wie wäre es, statt im Internet einfach mal wieder im Fachhandel einkaufen zu gehen ? Geiz ist nicht geil sondern doof.

Gretchen, Dienstag, 16.August, 10:15 Uhr

6. Wer braucht mehr

Bargeld, EC-Karte und Bank-Überweisung!
Wer braucht mehr? Ausser weil es cool ist.