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Unterhaching Unbekannte verwüsten AfD-Geschäftsstelle

In Unterhaching ist die Landesgeschäftsstelle der AfD mit Farbe beschmiert worden. Wer dahinter steckt, ist noch unklar. AfD-Landeschef Bystron spricht von "Gewaltorgien" gegen seine Partei und gibt der Münchner SPD eine Mitschuld daran.

Von: Anne Hemmes

Stand: 15.11.2016

Symbolbild zur Partei AfD  | Bild: picture-alliance/chromorange

Die Geschäftsstelle der AfD in Bayern ist von unbekannten Tätern schwer verwüstet worden. Am vergangenen Sonntag seien gegen 3.45 Uhr die Scheiben mit Pflastersteinen eingeworfen und die Fassade mit roter Farbe beschmiert worden, so ein Sprecher der Polizei. Die Täter hätten anschließend auch die Räume betreten und verwüstet.

Kurz nach der Tat habe die Polizei drei Männer nahe der Parteizentrale in Unterhaching im Landkreis München aufgegriffen. Ob ihnen ein Tatzusammenhang nachgewiesen werden könne, sei derzeit offen. AfD-Landeschef Petr Bystron kündigte an, Strafanzeige und eine Schadenersatzklage gegen die "Linksextremisten" einzureichen.

"Gewaltorgien gegen die AfD"

Die Verantwortung sieht Bystron woanders: "Die Münchner SPD und besonders Oberbürgermeister Dieter Reiter sind für diese Gewaltorgien gegen die AfD direkt verantwortlich", betonte Bystron.

In München finanziere der Stadtrat mehrere Tarnvereine und Einrichtungen der Antifa. "Die Übergriffe von Linksextremisten häufen sich in von der SPD geführten Städten. Nur vor wenigen Tagen wurden in Regensburg AfD-Mitglieder von vermummten Linksextremisten angegriffen und ins Gesicht geschlagen", so Bystron.


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