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Multimedial gestalten Bauhaus Universität Weimar

Die Medienfakultät ist wie ein Kreativ-Labor für Studierende und Forschende aus Geisteswissenschaft, Ökonomie, Informatik, Naturwissenschaft und Kunst. Im Fokus: Wie lassen sich Ästhetik, Philosophie und Technologie verbinden?

Von: Christian Wurzer

Stand: 16.08.2016

Bauhaus Universität Weimar Hauptgebäude | Bild: Natalie Mohadjer

Kreativität in Kunst, Wissenschaft und Technik

Medienhaus der Bauhaus Universität Weimar

Die Bauhaus-Universität Weimar verknüpft in einzigartiger Weise Studien- und Forschungsbereiche der Kunst, Wissenschaft und Technik. Die Universität verfügt über vier Fakultäten: Architektur und Urbanistik, Bauingenieurwesen, Gestaltung und die Fakultät für Medien. Rund 40 Studiengänge bietet die Universität an. Deren Spektrum reicht von Freier Kunst über Design, Web-Design, Visuelle Kommunikation, Mediengestaltung und -wissenschaft bis zu Architektur, Bauingenieurwesen, Baustoffkunde und Umwelt bis hin zu Management.

In der Tradition der Avantgarde

Walter Gropius (1883 - 1969)

Walter Gropius gründete den Vorläufer der heutigen Bauhaus Universität als Kunstschule und nannte es "Staatliches Bauhaus". Das Konzept der Schule war damals etwas völlig Neues. Kunst und Handwerk sollte zusammengeführt werden und sich gegenseitig befruchten. Bis heute gilt das das Bauhaus als Heimstätte der Avantgarde und der Klassischen Moderne auf allen Gebieten der freien und angewandten Kunst. In dieser Tradition steht die Bauhaus Universität Weimar bis heute.

Daten Bauhaus Universität

  • Vollprofessuren 20
  • Juniorprofessuren 9
  • Studienrichtungen 4: Medieninformatik, Medienkultur, Medienkunst/Mediengestaltung, Medienmanagement
  • Studiengänge ca. 40

Studium an der Medienfakultät

Virtuality Lab an der Bauhaus Universität Weimar

Die Medienfakultät der Universität arbeitet fakultätsübergreifend, erforscht, entwickelt und gestaltet dabei den eigenen Bereich der Medien. Ihre Lehrstühle und Professuren sind systematisch vernetzt. Die Medien definiert die Fakultät als integrative und multidimensionale "Produktivkraft der technischen, künstlerischen, kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklung".

Am Bauhaus Film Institut wird Filmtheorie in Praxis umgesetzt

Studio im Bauhaus Film-Institut

Im Bauhaus Film-Institut (BFI) hat die Bauhaus Universität Weimar ihre filmischen Aktivitäten konzentriert. Das BFI ist das Zentrum für Filmkompetenz innerhalb der Bauhaus-Universität Weimar und Ansprechpartner für Konzeption, Beratung und Kooperationen mit der Film- und Fernseh­branche. Studierenden bietet es Projekte an in Filmgestaltung, Filmwissenschaft und Filmökonomie. Mitarbeiter des Instituts betreuen Kooperationen mit der Film-Branche.

Das Institut forscht und lehrt in drei Departements

Projektarbeit

Die Studierenden lernen in Fach- und Projektmodulen die technischen und gestalterischen Grundlagen der Medien Video und Film. Sie sammeln praktische Erfahrung im Umgang mit relevanten digitalen Werkzeugen. Über die mediengestalterischen Kompetenzen hinaus, sollen die Studierenden in hohem Maße die historischen, politisch-gesellschaftlichen, technischen, gestalterischen und ästhetischen Aspekte des Mediums reflektieren können. Das Erlernte können die Studierenden sofort in Film- und Medienprojekten umsetzen.

Praxisprojekt Dreharbeiten zu "Elevator Kitsch" 2014

"Der Begriff 'Bauhaus' im Namen unserer Universität steht heute für Experimentierfreudigkeit, Offenheit, Kreativität, Nähe zur industriellen Praxis und Internationalität."

Homepage der Bauhaus Universität


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