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W wie Wissen Der Hund – bester Freund und echter Helfer

Mops und Co: Wie Hunde unter der Qualzucht leiden. | Bild: NDR

Mittwoch, 26.09.2018
16:30 bis 17:00 Uhr

  • Untertitel

ARD-alpha
2017

Moderation: Dennis Wilms

Kein Tier ist dem Menschen so nah, kann seine Gesten und Gesichtsausdrücke so gut verstehen wie der Hund. Der beste Freund des Menschen ist seit Jahrtausenden perfekt an den Menschen angepasst. Sein ganzes Verhalten ist darauf ausgerichtet, dem Menschen zu gefallen und Aufgaben für ihn zu übernehmen.

Es gibt auch kein Tier mit so vielen Rassen: 350 verschiedene Hunderassen gibt es. Doch während früher jede Rasse eine Funktion hatte – etwa als Jagdhund, Hütehund oder Wachhund – sind die meisten Hunde heute meist ohne Aufgabe. Gezüchtet werden sie nach Äußerlichkeiten, und das führt teils zu bizarren Formen: Der niedliche Mops etwa kann oft kaum schnaufen, Erbkrankheiten setzen den Tieren besonders heftig zu.

Auf den ersten Blick weniger schlimm, aber auch ein großes Problem: die Einsamkeit. Denn viele Hunde berufstätiger Herrchen verbringen viele Stunden am Tag allein im Haus oder in der Wohnung. Viele Hunde leiden an heftiger Trennungsangst, oft unbemerkt von ihren Besitzern erleben sie tagsüber ein Martyrium.

Hunden mit richtigen Aufgaben geht es da viel besser: Lawinenhunde etwa müssen Vermisste und Verschüttete im Gebirge suchen – tags und nachts. Sie müssen lernen, im Hubschrauber mitzufliegen und allein abgesetzt zu werden. Dafür trainieren sie mit ihren Hundeführern unermüdlich – und es geht ihnen dabei richtig gut. Andere Hunde werden speziell dafür ausgebildet, unter Schutz stehende, seltene Wildtiere aufzuspüren – im Dienste der Wissenschaft.

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Redaktion: Carola Richter