ARD-alpha

D-Day - Die letzten Zeugen Countdown (1/2)

US-Funker Morton Waitzman nach der Landung am Strand (Nachgestellte Szene). | Bild: Yap Films Inc./Stephen Trivieri

Samstag, 1-6-2024
8:15 nachm. to 9:00 nachm.

ARD alpha
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland 2019

6. Juni 1944. Der Tag, der als "D-Day" in die Geschichte eingeht. Kanadische, britische und US-amerikanische Truppen landen in der Normandie, um Europa von der Knechtschaft der Nazis zu befreien. Diese zweiteilige Dokumentation lässt Zeitzeugen zu Wort kommen und ermöglicht einen ebenso umfangreichen wie ausgewogenen Blick auf die Umstände und Ereignisse jenes Tages, der die Welt verändert hat. Ehemalige britische Matrosen, französische Freiheitskämpfer und deutsche Wehrmachtssoldaten gewähren Einblicke in ihre damaligen Erlebnisse, Gefühle und Erfahrungen. Bisher unveröffentlichtes Bildmaterial und packende Spielszenen nehmen die Zuschauer mit in die Vergangenheit, zu jenem Tag, an dem die Freiheit Europas zurückkehrte. Im ersten Teil berichten Zeitzeugen vom Tag vor dem "D-Day" und schließlich vom 6. Juni 1944 selbst, dem Tag der Landung der kanadischen, britischen und US-amerikanische Truppen in der Normandie im Norden Frankreichs. So erinnert sich zum Beispiel Jim Martin von der 101. US-Luftlandedivision: er hatte mit seinen Kameraden die Aufgabe, mit Fallschirmen abzuspringen und die deutschen Bodentruppen vor der Landung der Alliiertentruppen zu schwächen. Die Brüder Jim und Jack Parks von den kanadischen Royal Winnipeg Rifles wurden während der Invasion getrennt. Alex Adair von den Queen’s Own Rifles of Canada erzählt von seinem besten Freund, den er im Einsatz verloren hat. Die lebendigen und emotionalen Erinnerungen der Zeitzeugen, die dramatischen Spielszenen und schließlich die eindrucksvollen Aufnahmen des Kameramanns Charles Beddoe, der im Auftrag der kanadischen Marine während der Invasion gefilmt hat, lassen die Zuschauer hautnah bei der Landung in der Normandie dabei sein.

Redaktion: Gábor Toldy