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Schulfernsehen Geschichte Südafrikas

Der Friedensvertrag zwischen Briten und Buren "Native Lands Act" von 1913. Er bildete das Fundament für die Rassentrennung in Südafrika. | Bild: BR/SWR/WDR

Mittwoch, 16.09.2020
09:30 bis 10:00 Uhr

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Vor mehr als 500 Jahren betraten die ersten Europäer die Südspitze des afrikanischen Kontinents. Sie fanden einen Garten Eden und nannten ihn das "Kap der Guten Hoffnung". Doch das Land war nicht menschenleer. Hier lebten zwar schriftlose Kulturen, aber keine unzivilisierten Menschen, wie es die Europäer sahen. Die Unterschiede zwischen ihnen sind nur oberflächlich, unter der Haut teilen alle Menschen 99 Prozent der DNA. Wir sind eine Spezies, unsere Vorgeschichte ist eine gemeinsame. Afrika ist die Wiege der Menschheit. Doch die ersten weißen Siedler fühlten sich den schwarzen Einheimischen überlegen. Ein schwerer Fehler. Es ist der Beginn großer Konflikte und Tragödien, an denen Südafrika heute noch schwer zu tragen hat. Aber neben diesen Problemen gibt es auch Positives zu berichten: Heute ist Südafrika das große Vorbild einer multikulturellen Industrienation. Die Vision einer "Regenbogennation" ist die Zukunft dieser Erde.

In drei Folgen wird die spannende und widersprüchliche Geschichte Südafrikas erzählt. Es ist eine Geschichte von Abenteurern und Entdeckern, von Kämpfen um Land und Macht. Und es ist eine Geschichte voller Sehnsucht nach einem besseren Leben - für Schwarze und Weiße. Die Filme gehen der Frage nach, wie es die Südafrikaner aller Hautfarben geschafft haben, über tiefste Gräben hinweg einander die Hände zu reichen - um aus dem "Kap der Stürme" ein "Land der Hoffnung" zu machen.

Redaktion: Gerd Niedermayer

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